Die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür, und die Fairtrade-Towns in Unterfranken engagieren sich gemeinsam mit einer sportlich-geselligen Aktion. Deshalb findet ein Torwandschießen am Samstag, 9. Juni, 11 Uhr, vor dem Bad Kissingen Weltladen in der Prinzregentenstraße statt.
Gekickt wird mit fair gehandelten Fußbällen, die anschließend gerne gekauft werden dürfen und sollen. Darüber hinaus stehen das Team des Weltladens und die Mitglieder der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Bad Kissingen mit Infos rund um den fairen Handel bereit. Dies teilt Susanne Wahler-Göbel, Leiterin Steuerungsgruppe Fairtrade Town, auch im Namen des Weltladenteams Bad Kissingen, in einer Pressemeldung mit.
Neben dem stellvertretenden Bürgermeister Anton Schick haben weitere ehemalige und aktuelle Stadträte sowie Verantwortliche in lokalen Vereinen und Schulen ihr Kommen bereits zugesagt.


Lang, verworren, unübersichtlich

Fair Play ist für Sportler in der Regel auf dem Spielfeld selbstverständlich. Aber wie sieht es für die Menschen aus, die unsere Spielgeräte und Kleidung herstellen? Leider sind bei der Produktion von Bällen und Sportkleidung faire Bezahlung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten nicht selbstverständlich.
Viele Bälle und Trikots haben eine lange Reise hinter sich, ehe wir sie nutzen können. Die Lieferketten sind oft lang, verworren und unübersichtlich, so dass ein genauer Einblick über die Produktionsbedingungen nicht möglich ist, heißt es in der Meldung weiter. Mittlerweile haben wir in vielen Bereichen wettbewerbsfähige Alternativen und das Angebot an nachhaltigen Produkten weitet sich erfreulicherweise Quartal für Quartal weiter aus. Wenn wir die richtige Wahl treffen, können wir auch neben dem Spielfeld Menschen zu mehr ökologischer und sozialer Gerechtigkeit verhelfen und Ausbeutung die Rote Karte zeigen, heißt es abschließend. red