Zum FT-Bericht "Stromtrassen sind unerwünscht" vom 6.2.2018:

Die Stromtrassen durch die Landkreise in Oberfranken sollten mal anders diskutiert werden. Nur zwei Beispiele, die mir zu denken geben.
Fahr ich von Salzburg bis München auf der Autobahn, finde ich keine Windkraftanlagen. Die erste begegnet mir in München gegenüber der Allianzarena. Dann weiter bis kurz vor Ingolstadt ebenfalls keine Monopteros.
Gibt es dort keine Winde, die Energie erzeugen können? Dasselbe von Passau Richtung Regensburg. Die haben Berge und Hügel, wo selbige stehen könnten. Dafür sind aber an jedem Hang oder Hügel Skilift und Bergbahnen stationiert. Für mich ein totaler Widerspruch. Bei denen darf doch die Landschaft nicht verschandelt werden.Dafür sind ja die Franken da.
Der nächste Einwand sind die Bodenpreise, mit denen die Grund- und Bodenbesitzer in Franken abgespeist werden. Nach der Wende dachte ich mit unserer Region geht's gigantisch voran. Falsch gedacht. Die Preise sind geblieben. In Oberbayern jedoch sind sie gestiegen.
Man fragt, sich sind bei denen auf den Äckern und Wiesen, Gold und Silber zu ernten? SPD-Kreistagsfraktionschef Rauh empfehle ich mal, darüber nachzudenken. Landrat Löffler tut gut daran, bei der Regierung in München nicht wie eine Laus im Pelz oder nur wie ein Floh im Ohr aufzutreten. Bitte geben Sie den Herren dort mal was zu denken. Am besten wie ein Elefant mit Megafon. Man könnte auch andere Vergleiche bringen. Doch auch unsere anderen Volksvertreter sollten diese Argumente mal aufnehmen und überdenken. Falls Sie wegen der Bodenpreise noch Fragen haben, können Sie sich mal an den bayerischen Bauernverband wenden, der bestens darüber informieren kann. Es gibt aber auch andere Institutionen.

Henry Greulich
Kronach-Neuses