Auch in der Schule sind die "Gstopftn Rumm" ein Begriff. Nicht nur, dass Wallenfels aufgrund dieser einmaligen Delikatesse zum "Genussort" wurde, auch im Schulgarten werden die Zutaten für das ehemals "Arme-Leute-Essen" angebaut.
Schon für ihre Eltern und Großeltern war der Schulgarten ein wichtiger Bestandteil für den Gemüseanbau. Nun wurde die Grundschule Wallenfels für ihr ökologisches Engagement beim Projekt "Heimat erleben im Schulgarten" ausgezeichnet.
"Ökologische Projekte mit Langzeitwirkung" fördert das Bayernwerk mit seiner Aktion "Schlaugärtner" und "Schlaugärtner-Zwerge". Bayerische Schulen und Kindergärten werden bei der Umsetzung von Ideen für die Gestaltung von Schul- und Pausenhöfen, Gärten und Spielplätzen unterstützt.
In der Grundschule war man von Anfang an für das Projekt Feuer und Flamme. Mit Projektbetreuerin Anne Neubauer sammelten die Schüler der Schulgarten-AG bereits im Herbst Ideen für die Gestaltung ihres Schulgartens im Frühjahr. Dabei hatten gleich der "Wohlfühlgedanke an Lieblingsplätzen" und die "Freude an der Beobachtung von Tieren" im Garten große Bedeutung.
Daraus entwickelte sich die Idee, den Schulgarten als ein Stück Heimat zu erleben. Deshalb war die Begeisterung über das Projekt "Gstopfta Rumm" sofort sehr groß und wurde zusammen mit der Gärtnerei Müller im Schulgarten umgesetzt. Lauch, Wirsing, Steckrübe - alle Zutaten wurden im Garten gesät und gepflanzt. Nun hoffen die Schlaugärtner auf reiche Ernte im Herbst.
Der Kommunalbetreuer des Bayernwerks, Edgar Müller, freute sich über das große Engagement der Schulgarten-AG. Als Belohnung hatte er eine "Schlaugärtner-Box" im Gepäck. Sie enthielt einen Satz T-Shirts für die "Schlaugärtner" und steht symbolisch für ein Paket Natur, das die Jugendlichen vom Bayernwerk für die Schule gewinnen.
Außerdem wird die Aktion vom Bayernwerk mit 500 Euro gefördert. sd