Resolutionen an den Landtag, Bildungsstreik, Gebührenboykott oder Hörsaalbesetzungen: Seitdem es in Bamberg akademisches Leben gibt, kämpfen Studierende für ihre Rechte und gestalten die Entwicklung "ihrer" Universität entscheidend mit. Im Lauf der Zeit haben sich die Gründe und die Form der Proteste oder auch die politischen und gesellschaftlichen Reaktionen auf dieses Engagement stark verändert.
Im 17. und 18. Jahrhundert stand beispielsweise die Auflehnung gegen übermäßige Reglementierung im Vordergrund. Mitte des 20. Jahrhunderts setzten sich die Studierenden vehement für mehr Mitsprache in den Unigremien ein.
Zum bundesweiten Tags der Archive, der unter dem Motto "Demokratie und Bürgerrechte" steht, öffnet das Universitätsarchiv am 2. März seine Pforten und gibt Einblick in diese besondere Facette studentischen Wirkens in Bamberg. Anhand von Fotos, Briefen, Flugblättern und Zeitungsartikeln erfahren die Besucher, wie sich der Einfluss Studierender seit der Gründung der Uni Bamberg 1648 veränderte. Die Veranstaltung findet statt im Uni-Archiv Bamberg, Kapuzinerstr. 25, 3. Obergeschoss. Die Ausstellung ist von 12 bis 16 Uhr durchgängig zugänglich (Führung um 14 Uhr). Der Eintritt ist frei. Zum Thema "Studieren in Bamberg" sucht das Universitätsarchiv weitere Dokumente aus Privatbesitz, Infos unter www.uni-bamberg.de/arch/news/artikel/tag-der-archive2018/ red