Vorkenntnisse Der "grundlegende Orgelunterricht", zu dem man bereits Vorkenntnisse wie "Noten lesen" beherrschen oder circa einen ein- bis zweijährigen Klavierunterricht absolviert haben sollte, da die Orgel einfach ein komplexes Instrument darstelle, das ja auch zusätzlich mit den Füßen gespielt werde.

Dienst Der Regionalkantor erläuterte die D-Ausbildung zum nebenberuflichen kirchenmusikalischen Dienst an der Orgel. Sie dauere in der Regel drei Jahre und werde mit einer Prüfung abgeschlossen. Wöchentlich erhalte man dazu 45 Minuten Orgelunterricht (außer in den Schulferien) und erlerne neben dem Beherrschen des Instruments auch die Fähigkeit zum gesanglichen Vortrag von Kyrie-Rufen, Psalmen, Halleluja oder Agnus Dei-Vorsängerteilen im Gottesdienst. Auch ein theoretischer Teil mit Harmonielehre-Aufgaben und Gehörbildung ist in die Ausbildung integriert.

C-Kurs Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit zum sogenannten C-Kurs, eine zweijährige Ausbildung, die schon ein kleines "Kirchenmusikstudium" darstelle und einen breit angelegten Fächerkanon bereit halte: Neben dem intensiven Orgelunterricht gibt es zusätzlich im Amt für Kirchenmusik in Bamberg jeden zweiten Samstag Unterricht in Stimmbildung, Musikgeschichte, Orgelbau, Tonsatz, Gehörbildung und Dirigieren eines Chores. Abgeschlossen wird auch diese Ausbildung mit einer Prüfung.

Gebühr Für den Unterricht wird ein Ausbildungsvertrag geschlossen und eine monatliche Gebühr erhoben. Der Unterricht wird vom Erzbistum gefördert. Als Lehrer stehen Georg Hagel in Vierzehnheiligen und Kirchenmusiker Rainer Endres im Dekanat Kronach zur Verfügung. eh