Im Landkreis Lichtenfels haben am vergangenen Montag die Bauarbeiten für eine Maßnahme begonnen, welche über mehr als 35 Jahre intensiv geplant wurde und die für den Anschluss des Landkreises Kronach ans Fernverkehrsnetz sowie für zahlreiche Pendler aus der Region von Bedeutung ist.

Östlich der bestehenden Eisenbahnbrücke über die Bundesstraße B 289 wird auf der Westseite von Horb das erste Brückenbauwerk zur Unterführung der B 289 im Bereich einer dort geplanten Anschlussstelle errichtet, wie das Staatliche Bauamt Bamberg mitteilte.

Zu Zeiten der Coronakrise findet jedoch kein Spatenstich für den Auftakt dieser wichtigsten Baumaßnahmen im Fernverkehrsstraßennetz des Landkreises Lichtenfels statt.

Dennoch stellt die Errichtung dieses Brückenbauwerks den Auftakt für den Bau des acht Kilometer langen und 143 Millionen Euro teuren vierstreifigen Bundesstraßen-Bauabschnittes dar und ist somit eine der bedeutsamsten Baumaßnahmen in der Region.

Entlastet werden durch den Bau der neuen B 173 und der zugehörigen 22 Brücken- sowie Stützbauwerke, die Ortsdurchfahrten von Trieb und Hochstadt. Gleichzeitig wird das Mittelzentrum Kronach enger an die Autobahn A 73 angebunden. Der maßgebliche Planfeststellungsbeschluss konnte am 27. Januar 2017 erlassen werden. Gegen diesen Beschluss wurden fünf Klagen vorgebracht. In einer abschließenden Verhandlung am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof am 14. Dezember 2018 konnte das Baurecht erwirkt werden, welches am 30. April 2019 Rechtskraft erlangte. red