Der erste Bauabschnitt mit dem Einbau eines Senkrechtaufzugs in die Albert-Blankertz-Schule zur barrierefreien und rollstuhlgerechten Grund- und Mittelschule ist abgeschlossen. Nach erfolgreicher TÜV-Abnahme wurde die neue Aufzugsanlage, die acht Ebenen miteinander verbindet, in Betrieb genommen werden.
Diese hochwertige, technische Anlage bildet in Verbindung mit weiteren ergänzenden Maßnahmen das Kernstück des barrierefreien und rollstuhlgerechten Umbaus der kompletten Schule. Gefördert wird die Herstellung der Barrierefreiheit durch die Regierung von Oberfranken über das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) mit einem Fördersatz von 90 Prozent. Der neue Aufzug ist ausgelegt auf 630 Kilogramm. Die Innenkabine verfügt über die Maße 1,10 x 1,40 Meter. Die Schachthöhe beträgt insgesamt knapp 17 Meter.
Architekt Ulrich Müller blickt zufrieden auf die Bauarbeiten zurück. "Wir mussten uns durch vier Betondecken durcharbeiten. Im Kellerbereich musste eine 50 Zentimeter starke Innenwand mit einer Spezialbetonsäge herausgeschnitten werden. Der Abtransport der herausgebrochenen Betonteile erfolgte aufgrund des enormen Gewichts durch das Zerlegen in viele kleine Einzelstücke."
Beginn der Bauarbeiten war in den Sommerferien 2017. Die Rohbauarbeiten konnten aufgrund der hohen Lärmentwicklung nur in der schulfreien Zeit erfolgen. Nach nun vier Monaten Bauzeit unternahm man die erste Fahrt im neuen Aufzug. che