Wie nimmt die Rhöner Bevölkerung mögliche Folgen des Klimawandels auf die Verfügbarkeit von Wasser für private, wirtschaftliche und öf-fentliche Nutzung wahr? Wer ist in ihren Augen verantwortlich für beobachtete Veränderungen, und welche Lösungsvorschläge gibt es? Diesen Fragen geht ein neues Forschungsprojekt der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Unesco-Biosphärenreservats Rhön und der Unterstützung des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HNLUG) nach. Die Rhöner Kommunen in Bayern, Hessen und Thüringen sowie die Bürger sind aufgerufen, an einer Online-Umfrage teilzunehmen.

Besonders heiße, lange und trockene Sommer, die sich als Dürreperioden beschreiben lassen, und eine Häufung von Starkregenereignissen - Tendenzen, die sich mit fortschreitendem Klimawandel in Zukunft verstärken werden. Auch in der Rhön kann es daher zu Engpässen bei der Wasserversorgung. Diese Problemlage bildet den Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt, Titel "Auswirkungen des Klimawandels auf aquatische Ökosysteme und Wasserversorgung im Biosphärenreservat Rhön: Partizipative Risikobewertung und Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen - Klima Rhön". Ziel ist, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Bereich Wasser zu entwickeln, die bei fortschreitendem Klimawandel die Wasserverfügbarkeit für Mensch und Umwelt im Biosphärenreservat sicherstellen sollen. Dafür ist das Forschungsteam auf die Mithilfe der Kommunen und der Bevölkerung angewiesen. Die Online-Umfrage "Survey KlimaRhön" findet sich unter www.soscisurvey.de/KlimaRhoen/. red