Länge der Tour 4,2 Kilometer

Gehzeit rund 1,5 Stunden (mit kurzen Pausen)

Tipp Aufgrund ihrer reichen Eichenbestände sind die Eierberge ein Refugium für den bei uns sehr selten gewordenen größten heimischen Käfer, den Hirschkäfer. Naturliebhabern sei Mitte Juni bis Ende Juli bei lauer Witterung empfohlen, die Wanderung auf den Spätnachmittag zu legen und sich nach einer Brotzeit bei Abenddämmerung im Ort, aber auch Richtung Waldrand genauer umzuschauen. Einheimische geben dazu in der Gastwirtschaft gerne Tipps. Die bis zu acht Zentimeter langen Insekten kann man nicht selten in oft erstaunlicher Anzahl beim Schwärmen beobachten bzw. mit ihren tiefen Brummgeräuschen sogar hören. Mit etwas Glück gelingt es einem bisweilen sogar, einen Hirschkäfer genauer in Augenschein nehmen zu können.

Hinweis Wer zur Dämmerungszeit bei Wiesen auf Hirschkäfer-Erkundungstour geht, möge unbedingt Rücksicht auf den Jagdbetrieb nehmen, sich auf die äußersten Randbereiche der Eierberge beschränken und sich auch leise verhalten. Die Tiere sind übrigens meist schon in unmittelbarer Ortsnähe aufzuspüren.
Vorschau Kommende Woche wird eine abwechslungsreiche Tour vorgestellt, die ihren Startpunkt in Nedensdorf hat, etwa doppelt so lang und gut geeignet ist, die Eierberge noch näher kennen zu lernen.

Wanderbroschüre Wanderfreunden sei jetzt schon der Hinweis gegeben, dass in wenigen Wochen eine neue Broschüre angeboten werden wird. Sie enthält 17 der 2017 Jahr vorgestellten Routen, darüber hinaus auch die heutige sowie die in den kommenden sechs Wochen folgenden. Sie trägt den Titel "24 der schönsten Wandertouren rund um die Deutsche Korbstadt Lichtenfels".