Mit dem Anschluss der Kreisstraße CO 12 aus Richtung Meschenbach an den Ende vergangenen Jahres fertiggestellten Kreisverkehrsplatz an der CO 28 in Untersiemau wurde am Freitag ein zukunftsweisendes Straßenbauprojekt abgeschlossen.

Die Kreisstraße CO 28 ist mit etwa 7000 Fahrzeugen pro Tag eine der meistbefahrenen Kreisstraßen im Landkreis Coburg. Als ehemalige Bundesstraße ist sie Hauptschlagader der Gemeinde Untersiemau.

Ziele unter einen Hut gebracht

"Diese Erschließungsfunktion für die Gemeinde auf der einen Seite und die sichere und staufreie Abwicklung des Durchgangsverkehrs auf der anderen galt es unter einen Hut zu bringen", berichtet Bürgermeister Rolf Rosenbauer. Mit der Verlegung der Kreisstraße CO 12 und dem Neubau des Kreisverkehrsplatzes an der CO 28 sei das inzwischen erfolgt.

"Durch den Neubau des Kreisverkehrsplatzes ist es gelungen, mit dem Rückbau der alten Kreuzung an der Hutstraße einen potenziellen Unfallschwerpunkt im Kreisstraßennetz zu beseitigen", freut sich auch Landrat Sebastian Stra ubel. Und im Zugeder Maßnahme sei auch die Verkehrssicherheit für die Einmündung des Pyramidenweges deutlich verbessert worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts.

Bereits im November vergangenen Jahres konnte der erste Bauabschnitt mit Fertigstellung des Kreisels und der Anschlussäste der CO 28 und des Gewerbegebietes für den Verkehr freigegeben werden. Mit dem Anschluss der Kreisstraße CO 12 aus Richtung Meschenbach an den Kreisverkehrsplatz ist das Bauprojekt abgeschlossen.

"Der Kreisverkehrsplatz wurde mit einem Durchmesser von 45 Metern und acht Metern Kreisfahrbahn angelegt. Für die Herstellung der Anschlüsse wurden insgesamt 530 Meter Straßen neugebaut, dabei wurden etwa 2000 Kubikmeter Oberboden und 20.000 Kubikmeter Boden bewegt sowie circa 6000 Quadratmeter Asphaltfahrbahn eingebaut. Allerdings auch etwa 2500 Quadratmeter Altfahrbahn der Kreisstraße CO 12 zurückgebaut", erklärt Jürgen Alt, Fachbereichsleiter Tiefbau am Landratsamt Coburg.

1,5 Millionen Euro teuer

Die gesamte Straßenbaumaßnahme kostet rund 1,5 Millionen Euro, wobei der Eigenanteil des Landkreises Coburg etwa 630 000 Euro beträgt. Der Rest wird durch Zuwendungen des Freistaats Bayern sowie durch die Kostenbeteiligung der Gemeinde Untersiemau für die Gewerbegebietserschließung getragen. red