Aller Voraussicht nach wird die Stadt Bamberg bald Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen" werden. Dies jedenfalls war das Ergebnis einer so genannten Vorbereisung durch eine AGFK-Delegation, die prüfen sollte, ob Bamberg aufnahmereif ist. "Und dann geht es erst so richtig los", hofft Ursula Sowa von der GAL-Stadtratsfraktion. Denn die Bamberger Grünen betonen, dass das AGFK-Label nicht nur als schicke Logo-Ergänzung auf Broschüren und Briefpapier benutzt werden darf.

"Eine Mitgliedschaft bedeutet Maßnahmen umsetzen, Gelder bereitstellen, Verkehr neu strukturieren, Radverkehrssicherheit steigern und vieles mehr", sagt die Grünen-Politikerin. Die verkehrspolitische GAL-Sprecherin, Gertrud Leumer, beantragt, das Protokoll und die Expertenanalyse dieses Termins allen Fraktionen zukommen zu lassen und im Umweltsenat zu diskutieren, welche gegebenen Empfehlungen umgesetzt werden sollen. red