Bei der Jahresversammlung des Fördervereins Musica Mauritiana wurde dem Mitglied Elisabeth Meisinger besonders gedankt. Sie hat als außerordentlichen Beitrag zum Reformationsjahr ein Kochbüchlein angefertigt, das den Titel "Herrn Käthes Küchengeheimnisse" trägt. Mit dem Kauf des Büchleins wird die Arbeit des Fördervereins Musica Mauritiana mit dem vollen Kaufpreis von 10 Euro unterstützt. Mittlerweile ist dem Förderverein ein vierstelliger Betrag zugeflossen. Das Büchlein kann weiterhin erworben werden bei der Buchhandlung Riemann und im Museumsshop der Kunstsammlungen.


Akustik und Klang verändert

Ein besonderes Anliegen des Fördervereins ist es, das Projekt Erweiterung der Schuke-Orgel um zwei Bass-Register an St. Moriz finanziell zu unterstützen. Die Spenden sollen zur Erweiterung der Orgel in der Morizkirche verwendet werden. Diese stammt aus dem Jahr 1989 und zählt laut Kirchenmusikdirektor Peter Stenglein zu den herausragendsten in Oberfranken. Allerdings hätten sich durch die Renovierungsarbeiten in der Kirche die Akustik und der Klang des Instrumentes verändert. "Die hohen Frequenzen werden stärker bevorzugt, der Bassbereich ist mittlerweile zu schwach."
Um das Problem zu lösen, sollen tiefere Basisregister eingebaut werden und die Orgel somit um eine stabile tragfähige Basis erweitert werden. "Der Klang wird dadurch runder, weicher und steht auf einem besseren Fundament", so Stenglein. Ungefähr 140 000 Euro kostet diese technisch aufwendige Maßnahme.
Online-Spenden sind möglich auf http://www.coburg-evangelisch.de/musica-mauritiana. Der Förderverein Musica Mauritiana, der vor 23 Jahren ins Leben gerufen wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, musikalische Veranstaltungen in St. Moriz finanziell zu unterstützen.


Attraktive Konzerte

Deshalb ist es möglich, dass auch immer wieder attraktive Konzerte mit renommierten Künstlern die Kulturlandschaft in Coburg bereichern und die Musik an St. Moriz ihren herausragenden Stellenwert behält. "Musik braucht Leidenschaft und insbesondere Freunde", betonte Vorsitzende Heide-Marie Wimmer. red