Matthias Schuhbäck

Am Festtag des Heiligen Florian zogen die Feuerwehren des Kreises Kronach mit ihren Fahnenabordnungen zu Ehren ihres Schutzpatrons unter den Klängen des Musikvereins Neufang zum ökumenischen Gottesdienst in die St. Laurentius Kirche in Neufang.
Feuerwehrpfarrer und Regionaldekan Thomas Teuchgräber begrüßte gemeinsam mit Pfarrer Gerald Munzert, Pfarrer Andreas Heindl und Diakon Diethardt Nemmert eine große Schar von Floriansjüngern und ihre Fahnenabordnungen, um gemeinsam für den Schutz im vergangenen Einsatzjahr zu danken.
Pfarrer Heindl wies in seiner Predigt darauf hin, dass es bei jedem Einsatz der Wehren um Menschen in Not gehe und die Feuerwehren immer zur Stelle sind, ohne dafür einen Lohn zu bekommen. Sie seien es, die ehrenamtlich täglich 24 Stunden bereit sind, Hilfe zu leisten und dann ausrücken, wenn andere es sich auf dem Sofa bequem machen oder vor dem Fernseher sitzen.
Die Floriansjünger würden nicht fragen, sondern helfen und seien für andere Menschen da, genauso wie Jesus, der für alle Menschen Hilfe und Kraft darstelle, so Heindl. Auch bräuchten die Feuerwehrleute neben einer guten Ausbildung Mut, Risikobereitschaft und den Schutz sowie den Segen Gottes.


Dank galt dem Diakon

Die Seelsorger riefen die Floriansjünger auf, täglich mit Gott in Verbindung zu stehen und so eine Gemeinschaft darzustellen, die immer füreinander da ist.
Teuchgräber dankte Diakon Nemmert für sein langjähriges Engagement in der Notfallseelsorge und wünsche ihm in der bevorstehenden Altersteilzeit alles Gute. Er möge er auf seinen künftigen Wegen immer gut behütet sein.


Einsatz gewürdigt

Mit dem Segen Gottes, der allen Hilfskräften stets die Kraft geben möge und dem Versprechen der Wehren, immer für den Mitmenschen da zu sein und so das Werk Gottes zu ehren, schlossen die Geistlichen gemeinsam den Floriansgottesdienst 2018.
Im Anschluss an den Gottesdienst verbrachten die Feuerwehrler gemeinsam mit dem Musikverein Neufang noch einige gesellige Stunden.
Bürgermeister und stellvertretender Landrat Gerhard Wunder, Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger und Kommandant Roland Reissig dankten den Wehren in ihren Grußworten für ihr unermüdliches Arbeiten zum Wohl der Bevölkerung.