Zahlreiche Gratulanten hatten Dorothea und Adam Moritz anlässlich ihres 60. Hochzeitstags. Neben der Familie überbrachten Erste Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder und der stellvertretende Landrat Johann Pfister Glückwünsche und Monsignore Edgar Hagel hielt am nächsten Tag eine Messfeier für das Jubelpaar im Seniorenzentrum.
Dorothea Moritz wurde 1937 in Busendorf geboren. Ihre Eltern besaßen eine Tankstelle mit Werkstatt. Adam Moritz, geboren 1932 in Kleukheim, lernte seine Frau durch seinen Beruf als Lkw-Fahrer kennen und tankte künftig nur noch in Mistendorf, um öfters seine Dorothea zu sehen. Standesamtlich geheiratet haben die beiden in Busendorf, die kirchliche Trauung fand in Kleukheim statt.
Niedergelassen hat sich das Ehepaar in Breitengüßbach, zuerst in einer Mietswohnung, nach einem Jahr sind die beiden dann in ein eigenes Haus gezogen. Dorothea Moritz war anfangs bei der Firma Bosch beschäftigt. Durch die Geburt ihrer zwei Söhne und ihrer Tochter konnte sie dann nicht mehr ganztags arbeiten und fing in Breitengüßbach bei der Post als Angestellte in Teilzeit an.
Adam Moritz hatte den Beruf des Kfz-Mechanikers erlernt, arbeitete dann aber als Lkw-Fahrer und Schlosser in Frankfurt, anschließend als Baggerfahrer im Straßenbau. 1970 schulte er in Regensburg zum Bautechniker um. Diesen Beruf übte er beim Kalksandsteinwerk Breitengüßbach aus. Als Rentner nahm er dann einen Minijob im Wertstoffhof an.
Das Ehepaar fuhr früher sehr viel Rad, vor allem zu den Kirchweihen im Umkreis von Breitengüßbach. Auch Reisen war ein gemeinsames Hobby. Sie waren bereits am Nordkap, in Israel und in Ägypten. Adam Moritz spielte früher gerne Schach und Dorothea Moritz ist noch heute Turnerin im TSV Breitengüßbach, wo sie schon über 50 Jahre Mitglied ist.
Adam und Dorothea Moritz müssen schon einige Zeit getrennt leben, da er aus gesundheitlichen Gründen im Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Breitengüßbach wohnt. Sie besucht ihn jedoch täglich und versorgt ihn mit Früchten aus den Garten. red