Silke Schmitt wird am 1. September als Nachfolgerin von Helga Brauner die Leitung der Grundschule Süd in Höchstadt übernehmen. Eltern, Lehrer und Kinder sind schon sehr gespannt. Dem FT erzählte die neue Schulleiterin schon vorab etwas über ihr bisheriges Leben und Wirken und wie sie sich die Arbeit in Höchstadt vorstellt.

Wie verlief Ihr Weg bis zur Leitung der Grundschule Süd?

Silke Schmitt: Abitur habe ich am Gymnasium Herzogenaurach gemacht, studiert an der Uni Bamberg. Die Referendariatszeit verbrachte ich in Herzogenaurach. Anschließend war ich einige Jahre in Oberbayern. Nach meiner Rückkehr aus Oberbayern wirkte ich zwei Jahre in der kleinen Schule in Etzel skirchen, die zur Anton-Wölker-Schule gehört. Anschließend verbrachte ich dann sechs Jahre in Herzogenaurach an der Carl-Platz-Schule. Die letzten drei Jahre war ich dort die zweite Konrektorin. Seit 2006 arbeitete ich auch in der Schulberatung als Beratungslehrerin. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder (zehn und sieben Jahre).

Warum sind Sie Lehrerin geworden?

Ich habe als Jugendliche viel in der kirchlichen Jugendarbeit mitgemacht. Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit mit Kindern großen Spaß macht. Und so ist dann mein Berufswunsch entstanden, nämlich Kindern das Grundlegende näherzubringen und sie in einer wichtigen Lebensphase zu begleiten.

Was sind Ihre Lieblingsfächer?

Musik und Deutsch.

Was hat Sie bewogen, sich für den Schulleiterposten zu bewerben?

Nachdem ich ja schon einige Jahre in einer Schulleitung mitarbeiten durfte, wollte ich gerne auch einmal selbst in die Verantwortung gehen. Wie fühlten Sie sich, als Sie wirklich ausgewählt wurden?

Ich habe mich sehr gefreut.

Möchten Sie an der für Sie neuen Schule etwas Bestimmtes anpacken, ändern oder ist alles okay?

Die Schule in Höchstadt-Süd ist eine aktive Schule mit einem ganz tollen Schulleben und viel Ambiente. Ich werde mich selbstverständlich mit meinen Möglichkeiten dort einbringen.

Was ist Ihnen im Schulleben wichtig?

Nachdem ich aus der Schulberatung komme, gehört für mich dazu, dass die Schule ein Ort ist, an dem sich alle - Kinder, Eltern und Lehrer - willkommen und angenommen fühlen.

Was wünschen Sie sich und der Schule für die Zukunft?

Dass wir alle zusammen die Herausforderungen meistern, die auf uns zu kommen werden. Und dass weiterhin alle - Schüler und Lehrer - gerne in die Schule gehen. Das Gespräch führte Johanna Blum.