"Liebe braucht keine Religion, aber Religion braucht Liebe" - unter diesem Motto trägt der jüdische Erzählmeister Alexander Kostinskij am Samstag, 22. April, in der Synagoge Ermreuth märchenhafte Erzählungen und Geschichten vor. Los geht es um 18 Uhr, der Eintritt kostet zwölf Euro.
Die musikalische Begleitung übernehmen die Harfenistinnen Angela Hammer und Angelika Glückert aus Fürth. Alexander Kostinskij wurde 1946 in Kiew geboren. Seit 1992 lebt er in München, wo er neben seiner Arbeit als Buch- und Theaterautor auch als Rundfunksprecher, Illustrator seiner eigenen Bücher, Zeichner, Maler und Märchenerzähler tätig ist. Über seine Erzählkunst schreibt die Süddeutsche Zeitung: "Wenn Alexander Kostinskij anfängt zu erzählen, dann möchte man, dass er niemals wieder damit aufhört".
Seine Grafiken präsentierte er unter anderem in Berlin, Brüssel, Ahrenshoop, Marburg, München, Passau und Rostock.
Ab 22. April bis Ende Juli werden Werke von ihm auch in Ermreuth zu sehen sein, jeweils zu den Öffnungszeiten der Synagoge, sowie vor und nach den Veranstaltungen. red