Stadt- und Kreisräte der AfD in Erlangen und Erlangen Höchstadt sind laut einer Stellungnahme "entsetzt über die Schließung von 17 Filialen der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach". Ausdrücklich erwähnen die Af Dler dabei, dass "die Gründe hierfür nicht beim Verwaltungsrat der Sparkasse zu suchen sind".

Die Ursache liege einzig und alleine bei der Europäischen Zentralbank, EZB. Die Schließung von 30 Prozent der bestehenden Filialen sei "ein großer Nackenschlag, gerade für unsere älteren Mitbürger auf dem Land, wie in Wachenroth, Lonnerstadt oder Zentbechhofen". Gerade diese Bürger verfügten meistens nicht über Homebanking und würden jetzt auch finanziell abgehängt, nachdem sie schon überproportional mit der Ökosteuer auf Treibstoff belastet werden.

"Wenn jetzt Sparkassen ihre Filialen schließen, Kontogebühren und Minuszinsen einführen, dann sollte auch jedem Kleinsparer klar werden, dass sein Geld und Vermögen nicht mehr sicher sind", meint die AfD. Sie wendet sich in ihrer Pressemitteilung "gegen jegliche Versuche der europäischen Vergemeinschaftung von Haftungsrisiken, insbesondere aus Bankgeschäften, und fordert zudem den dauerhaften Erhalt der uneingeschränkten Bargeldnutzung als wichtiges bürgerliches Freiheitsrecht".

Die Finanzkrise sei nicht mehr weit, schlussfolgert die AfD. "Deutschland muss in der Krise selbst wieder handlungsfähig werden und Vorkehrungen zur Wiedereinführung einer neuen nationalen Währung müssen getroffen werden", heißt es weiter. Außerdem würden die Stadt- und Kreisräte der AfD in Erlangen und Erlangen-Höchstadt "ein wachsames Auge darauf haben, ob der nicht beabsichtigte Stellenabbau auch wirklich ausbleibt". red