In der dritten Runde der Segelflug-Bundesliga schlug das "Wetterpendel" endlich zugunsten der südlichen Bundesländer Deutschlands aus und ermöglichte auch den Bamberger Segelfliegern, mit ihrem sechsten Platz 15 wertvolle Punkte zu erringen. Nachdem sie in den beiden ersten Runden zusammen nur einen einzigen Punkt erzielt hatten, kletterten sie jetzt vom 27. auf den 21. Platz in der Gesamtwertung. Als Drittschnellster der Bamberger Mannschaft trug sich Winfried Deppe in die Wertung ein. Mit seiner ASH26E flog er vom Startplatz Breitenau bis kurz vor Selb, nach der Wende bis nach Geiselwind und zurück nach Bamberg. In diesen 2,5 Stunden legte er 239 km zurück, was einem Schnitt von 95,6 km/h entspricht. Die Indexrechnung für sein 18m-Flugzeug ergab 84,8 Speedpunkte für das Team.

Mit 93,87 Punkten kam Gerhard Herbst als zweitbester Bamberger in die Wertung. Seine schnellste Strecke führte ihn von Bayreuth nach Kuttenplan in Tschechien, von dort über Untersiemau und Marktrodach nach Mitwitz, insgesamt 271,3 km. Aus der Schnittgeschwindigkeit von 108,65 km/h und dem Index von 121 für seine ASH31 mit 21m Spannweite errechnete das System seine Geschwindigkeitspunkte.

Durch den deutschlandweit zweitbesten Flug der gesamten dritten Wertungsrunde führte der Jüngste des Bamberger Teams seine Mannschaft zu den dringend benötigten Punkten. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 131 km/h jagte Max Dorsch die LS4b des Vereins zwischen Flossenbürg und Suhl in der Ligazeit über eine Flugstrecke von 327,87 km. Die Indexkorrektur für die 15m-Clubklasse-Maschine mit dem Faktor 105 ergab erstklassige 126.4 Punkte. FH