Binnen einer halben Stunde kam es am Sonntagmorgen auf der A 70 zwischen den Anschlussstellen Scheßlitz und Stadelhofen auf schneeglatter Fahrbahn zu vier Verkehrsunfällen. Verletzte Personen waren glücklicherweise nicht zu beklagen, berichtet die Polizei.
Den Anfang machte eine 34-jährige Ford-Fahrerin, die in Fahrtrichtung Bayreuth fahrend kurz nach der Würgauer Hangbrücke ins Schleudern geriet, nach rechts von der Fahrbahn abkam und im tieferliegenden Graben landete. Ihr Fahrzeug musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.
Fast zeitgleich schleuderte ein 49-jähriger Chrysler-Fahrer aus Berlin, auf Höhe des Parkplatzes Paradiestal in Fahrtrichtung Bamberg, gegen die Mittelschutzplanke und schrammte an dieser entlang. Dabei entstand ein Gesamtschaden von rund 3000 Euro.


Endstation Schutzplanke

Wenige Minuten später entschloss sich ein 22-jähriger Opel-Fahrer, trotz der widrigen Fahrbahnverhältnisse, kurz vor der Anschlussstelle Scheßlitz, Fahrtrichtung Bayreuth, ein vorausfahrendes Fahrzeug zu überholen. Dabei kam er ins Schleudern und krachte in die Außenschutzplanke. Der massiv demolierte Opel kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen und musste durch einen Abschleppdienst aufgeladen werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf geschätzte 21 000 Euro.
Letzter in der Unfallserie war ein 27-jähriger Audi-Fahrer aus Darmstadt, der mit seinem SUV im Bereich des Einfädelstreifens der Anschlussstelle Scheßlitz, Fahrtrichtung Bayreuth, in die Außenschutzplanke schleuderte. Der Schaden am Fahrzeug und der Schutzplanke summiert sich hier auf circa 8000 Euro.
Alle beteiligten Fahrzeuge waren mit Winterreifen ausgerüstet. Unfallursächlich war in jedem Fall die nicht an die winterlichen Straßenverhältnisse angepasste Geschwindigkeit. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht. red