In der Mitgliederversammlung der Tafel Hammelburg legte die Schatzmeisterin, Luise Smolik, den Kassenbericht vor, der für das Jahr 2017 einen Überschuss auswies. Sie führte dazu aus, dass dieser und die weiteren Rücklagen benötigt werden, um in Zukunft gesichert planen und arbeiten zu können.
So betrugen die Ausgaben im letzten Jahr ca. 33 000 Euro, womit unter anderem die Mieten samt Nebenkosten bezahlt, der Betrieb und Unterhalt der beiden Fahrzeuge gewährleistet, ein alter Kühlschrank bzw. eine energiefressende Gefriertruhe ersetzt und der Umzug in die neuen Räume bewältigt werden konnten. Die Schatzmeisterin dankte allen Spendern und Sponsoren, ohne die die Tafel ihre Arbeit nicht leisten könnte.
Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und empfahlen die Entlastung, die dann auch einstimmig erfolgte. Im Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden wurden die erbrachten Leistungen aufgelistet: 43 Ehrenamtliche leisteten 8810 Stunden, in denen die Waren sortiert und ausgegeben wurden. Zuvor hatten die Fahrer 42 290 Kilometer zurückgelegt, um 45 Tonnen Lebensmittel in den Geschäften und Märkten Hammelburgs, aus Bad Kissingen, Schweinfurt, Würzburg und Lohr, sowie von den Logistikzentren in Schwebheim und Gochsheim abzuholen - Lebensmittel, die sonst auf dem Müll gelandet wären.
In diesem Zusammenhang wurden auch die Vorgänge in der Essener Tafel angesprochen, die für Schlagzeilen gesorgt hatten. Natürlich könne man die Situation im Ruhrgebiet nicht mit der in Hammelburg eins zu eins vergleichen, was zum einen an der Anzahl der Bedürftigen und deren personeller Zusammensetzung liegt, zum anderen auch an der unterschiedlichen Organisationsstruktur.
In Hammelburg sind 177 Personen berechtigt, Waren zu empfangen, 78 davon sind deutsche Staatsbürger (= 44 Prozent). Alle Abholer, die Lebensmittel für insgesamt 432 Personen erhalten können, sind in vier Gruppen eingeteilt, die regelmäßig rotieren. So empfängt die heutige Gruppe 1 nächste Woche als zweite die Waren, danach als dritte usw. Innerhalb der Gruppen wird zudem jedes Mal gelost, so dass jeder Kunde einmal vorne stehen kann und es kein Vordrängeln oder Streit gibt, zumal die Helferinnen in der Ausgabe darauf achten, dass auch für die letzten noch ein Angebot vorhanden ist.
Natürlich gab es vereinzelt auch Diskussionen und unangemessene Forderungen - übrigens keineswegs nur von Asylbewerbern. Sie konnten aber relativ schnell beigelegt werden, denn im schlimmsten Fall droht ein Ausschluss für eine bestimmte Zeit (unabhängig von der Nationalität des Betroffenen).
Die Situation in Hammelburg ist auch geprägt durch die Tatsache, dass einige Kunden - deutsche Staatsbürger ebenso wie Asylbewerber - als Beifahrer oder Helferinnen/Helfer tätig sind nach dem Motto: Wenn wir etwas bekommen, wollen wir auch etwas dafür tun. red
So betrugen die Ausgaben im letzten Jahr ca. 33 000 Euro, womit unter anderem die Mieten samt Nebenkosten bezahlt, der Betrieb und Unterhalt der beiden Fahrzeuge gewährleistet, ein alter Kühlschrank bzw. eine energiefressende Gefriertruhe ersetzt und der Umzug in die neuen Räume bewältigt werden konnten. Die Schatzmeisterin dankte allen Spendern und Sponsoren, ohne die die Tafel ihre Arbeit nicht leisten könnte.
Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und empfahlen die Entlastung, die dann auch einstimmig erfolgte. Im Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden wurden die erbrachten Leistungen aufgelistet: 43 Ehrenamtliche leisteten 8810 Stunden, in denen die Waren sortiert und ausgegeben wurden. Zuvor hatten die Fahrer 42 290 Kilometer zurückgelegt, um 45 Tonnen Lebensmittel in den Geschäften und Märkten Hammelburgs, aus Bad Kissingen, Schweinfurt, Würzburg und Lohr, sowie von den Logistikzentren in Schwebheim und Gochsheim abzuholen - Lebensmittel, die sonst auf dem Müll gelandet wären.
In diesem Zusammenhang wurden auch die Vorgänge in der Essener Tafel angesprochen, die für Schlagzeilen gesorgt hatten. Natürlich könne man die Situation im Ruhrgebiet nicht mit der in Hammelburg eins zu eins vergleichen, was zum einen an der Anzahl der Bedürftigen und deren personeller Zusammensetzung liegt, zum anderen auch an der unterschiedlichen Organisationsstruktur.
177 Personen berechtigt
In Hammelburg sind 177 Personen berechtigt, Waren zu empfangen, 78 davon sind deutsche Staatsbürger (= 44 Prozent). Alle Abholer, die Lebensmittel für insgesamt 432 Personen erhalten können, sind in vier Gruppen eingeteilt, die regelmäßig rotieren. So empfängt die heutige Gruppe 1 nächste Woche als zweite die Waren, danach als dritte usw. Innerhalb der Gruppen wird zudem jedes Mal gelost, so dass jeder Kunde einmal vorne stehen kann und es kein Vordrängeln oder Streit gibt, zumal die Helferinnen in der Ausgabe darauf achten, dass auch für die letzten noch ein Angebot vorhanden ist. Natürlich gab es vereinzelt auch Diskussionen und unangemessene Forderungen - übrigens keineswegs nur von Asylbewerbern. Sie konnten aber relativ schnell beigelegt werden, denn im schlimmsten Fall droht ein Ausschluss für eine bestimmte Zeit (unabhängig von der Nationalität des Betroffenen).
Die Situation in Hammelburg ist auch geprägt durch die Tatsache, dass einige Kunden - deutsche Staatsbürger ebenso wie Asylbewerber - als Beifahrer oder Helferinnen/Helfer tätig sind nach dem Motto: Wenn wir etwas bekommen, wollen wir auch etwas dafür tun. red