Bei der Kontrolle eines rumänischen Sattelzuges, der von einem türkischen Fahrer gelenkt wurde, stellten die Lkw-Spezialisten der Verkehrspolizei Coburg erhebliche Verstöße gegen seine Lenk- und Ruhezeiten fest.

Von Austria nach Hamburg

Zum Tatzeitpunkt war der Fahrer seit insgesamt 47 Stunden ohne nennenswerte Pause von Österreich aus mit dem Ziel Hamburg unterwegs, um seine Fracht pünktlich im Hafen abliefern zu können.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass er hierzu auch eine fremde Fahrerkarte und eine Adblue-Manipulation benutzte. Die technische Untersuchung in einer örtlichen Fachwerkstatt bestätigte diesen Verdacht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Coburg muss der Fahrer nun aufgrund der immensen Verstöße eine Sicherheit in Höhe von 11 000 Euro hinterlegen, bevor er, nach abgeleisteter Pause, wieder weiterfahren darf. Gegen die rumänische Frachtfirma wurde ebenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. pol