"Eine derartige Lärmbelästigung hatten wir im Vorfeld nicht erwartet. Wir hatten uns ja schließlich extra informiert und auch andere Windparks besichtigt. Dennoch hatten wir dem Landratsamt gegenüber unsere Bedenken bezüglich des Baus der Windräder am Kraiberg geäußert. Eine Rückmeldung dazu haben wir leider nie bekommen", schildert Henner Fohrbeck. Doch jetzt stehen die Windräder und sind im Betrieb. Die Bewohner der sieben umliegenden Dörfer, von denen einige weniger als 800 Meter von den Windrädern entfernt sind, müssen den Lärm der Rotoren sowie den Schattenwurf und die Lichtreflexe der Anlage vorerst hinnehmen. Vor allem abends und nachts ist der Lärm für die Anwohner ein Störfaktor. "Gemäß der Technischen Anleitung Lärm (TA Lärm) dürfen von 22 Uhr bis sechs Uhr morgens die 45 Dezibel nicht überschritten werden.