Begonnen hat alles in Aschach, in der ehemaligen Raiffeisenbank Bad Bocklet-Burkardroth. Nach Abitur und Ausbildung zur Industriekauffrau in Schweinfurt wurde Margot Eckert aus Waldfenster eine wichtige Kollegin im Team der Buchhaltung in Aschach. "Buchhaltung - ein Begriff, den es heute kaum noch gibt und wenn, ist er nur ein Teilbereich im Bankwesen", erinnerte Vorstand Roland Knoll an das Bankarbeitsleben in den 1980er Jahren. "Buchhaltung damals war praktisch alles. Sie mussten flexibel sein, es mussten die Kundenbelege, sprich Überweisungen und Schecks ebenso gebucht werden wie die internen Belege. Alles mehr oder weniger per Hand, versteht sich. Von Scanner oder Digitalisierung war man noch sehr weit entfernt."

Die berufliche Banklaufbahn begann am 1. Juli 1981, drei Jahre später wurde die flexible Jubilarin am Schalter in Aschach eingesetzt. Neue Aufgaben, direkter Kundenkontakt und Arbeitszeit am Samstag. "Alle 14 Tage", erinnert sich Eckert noch gut. Nach vier Jahren wechselte sie nach Burkardroth, die Samstagsarbeit blieb noch über viele Jahre. "Sie wurden das Gesicht von Burkardroth", würdigte Knoll die Mitarbeiterin, "Sie sind kompetent, loyal und fleißig", heißt es in der Laudatio.

Im Dezember 1991 wurde ihr die verantwortungsvolle Aufgabe der Vertriebsassistenz für die Allianz-Versicherung übertragen, dies hat die dreifache Mutter bis heute inne. Wandel und Veränderungen bestimmten in weiten Teilen das Arbeitsleben. "Wir können uns auf Sie verlassen", dankte Vorstand Knoll der engagierten Kollegin, die sich nun in der Aktivphase der Altersteilzeit befindet. red