Mit Stolz nahm Pfarrer Bernhard Simon die Spende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Höhe von 40 000 Euro entgegen, die für die Sanierung der Wallfahrtskirche St. Salvator in Hollfeld bestimmt ist. Seit Herbst letzten Jahres wird das Gotteshaus umfangreich saniert. Der Dachstuhl der Kirche war fast völlig abgefault. Mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen durch die Firma Donath musste ein großer Teil des Gebälks ausgebessert und ausgewechselt werden.
Über lange Jahre ist dort das Regenwasser eingedrungen. Die Sanierung wurde in zwei Bauab-
schnitten durchgeführt. Die Gesamtsanierung wurde auf 450 000 Euro geschätzt, wovon die Zimmererkosten sich auf rund 250 000 Euro beziffern.
Laut Pfarrer Simon trägt die Diözese 65 Prozent der Gesamtkosten. Als weitere Spender konnte die Oberfrankenstiftung (26 000 Euro), die Bay. Landesstiftung (15 000 Euro), das Bay. Landesamt für Denkmalpflege (10 000 Euro), der Landkreis Bayreuth (6500 Euro) und die Stadt Hollfeld (5000 Euro) gewonnen werden. An Eigenleistung durch die Pfarrei Hollfeld bleibt ein Rest von rund 52 500 Euro.
Ein besonderer Dank galt Stefan Stenglein vom Ing.-Büro Burger und Döring, der die Baumaßnahme begleitet und mit durchgeführt hat. Die Auswahl der Fachfirmen und die Abstimmung untereinander habe optimal geklappt.
Die Spende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde übereicht von Iris Künsberg und Jörg Urban vom Komitee der Stiftung und Otto Bayer von der Glücksspirale, die einen erheblichen Betrag mit zur Spende beigetragen hat. gel