"Derf ich mich mit hersetzen?" "Ja freilich - aber nur wennst aa Schorsch haaßt": Ein wenig Stolz auf den Taufnamen schwang bei derlei Dialogen beim traditionellen Gottesdienst zum Georgentag in der Basilika Vierzehnheiligen mit. Viele Georgs, manche Georginas oder auch Jörgs und Jürgens trafen sich, um unter dem Zeichen ihres Namenspatrons, dem heiligen Georg, eine Messe zu feiern.
Über 100 Namensvettern nahmen wieder teil, was einen Eindruck vermittelt von der nach wie vor großen Popularität des heiligen Georg, im Übrigen einer der 14 Nothelfer. Pater Alexander Weissenberger und Pfarrer Reinhard Georg Stauch aus Bayreuth zelebrierten die Messe, gingen auf das Leben des Märtyrers ein, dessen Namenstag alljährlich am 23. April gefeiert wird. "Der heilige Georg erinnert uns daran, dass wir es schaffen können, das Böse zu besiegen", betonte Stauch. Er mahne uns auch heute, das Böse zu bekämpfen, indem man das Gute tut. "Der heilige Georg möge uns Fürsprecher und Helfer sein, in unserem Wirken dies umzusetzen", so der Geistliche weiter.
Dem Mann an der Orgel in der Basilika, Georg Hagel, war es aus naheliegendem Grund ein besonderes Herzensanliegen, mit Inbrunst und Gefühl die Messe musikalisch zu umrahmen. Auch Dieter Georg Jung, der aus Ebensfeld stammende Bamberger Domvikar, ließ es sich nicht nehmen, der schönen Tradition des Gottesdienstes zu Ehren des heiligen Georg beizuwohnen.
Ein "Georg" wurde an diesem Tag aber von allen schmerzlich vermisst: Georg Vogel junior. Der Schwürbitzer war Ende März kurz vor seinem 90. Geburtstag verstorben. Er hatte als Initiator den Georgentag in Vierzehnheiligen ins Leben gerufen. "Wir haben ihm viel zu verdanken", betonte Georg Lohneis, der heutige Vorsitzende des Georgenkomitees.
Zahlreiche Georgen und Georginas postierten sich nach der Messe auf der Treppe vor der Basilika für ein Erinnerungsfoto, darunter auch Georg Kurz. "Ich bin seit Anfang an dabei. Es ist einfach immer wieder schön, sich mit den anderen zu treffen", lächelt der Senior aus Zettlitz.
Überwiegend aus dem Landkreis, aber auch beispielsweise aus Ahorn - waren wiederum die 100 Namensvettern des heiligen Georg gekommen, die die schöne Tradition in Vierzehnheiligen fortführten.
Beim Blick in die Zukunft mischen sich in den Worten von Georg Lohneis Realismus und Hoffnung: "Es werden von Jahr zu Jahr immer weniger Georgen. Wir würden uns daher freuen, wenn wieder mancher Erdenbürger unseren schönen Vornamen erhält." Zumindest ein junger Georg wurde in Vierzehnheiligen gesichtet.
Nach dem Gottesdienst ging es aber noch lange nicht nach Hause. Organisiert vom Georgenkomitee verbrachten viele "Görchn" ihren Namenstag mit einem gemeinsam Ausflug, der heuer nach Ebrach führte und am Abend mit einem Einkehr in einer Gaststätte in Wiesen ausklang.
Namenstag am 23. April
Über 100 Namensvettern nahmen wieder teil, was einen Eindruck vermittelt von der nach wie vor großen Popularität des heiligen Georg, im Übrigen einer der 14 Nothelfer. Pater Alexander Weissenberger und Pfarrer Reinhard Georg Stauch aus Bayreuth zelebrierten die Messe, gingen auf das Leben des Märtyrers ein, dessen Namenstag alljährlich am 23. April gefeiert wird. "Der heilige Georg erinnert uns daran, dass wir es schaffen können, das Böse zu besiegen", betonte Stauch. Er mahne uns auch heute, das Böse zu bekämpfen, indem man das Gute tut. "Der heilige Georg möge uns Fürsprecher und Helfer sein, in unserem Wirken dies umzusetzen", so der Geistliche weiter. Dem Mann an der Orgel in der Basilika, Georg Hagel, war es aus naheliegendem Grund ein besonderes Herzensanliegen, mit Inbrunst und Gefühl die Messe musikalisch zu umrahmen. Auch Dieter Georg Jung, der aus Ebensfeld stammende Bamberger Domvikar, ließ es sich nicht nehmen, der schönen Tradition des Gottesdienstes zu Ehren des heiligen Georg beizuwohnen.
Ein "Georg" wurde an diesem Tag aber von allen schmerzlich vermisst: Georg Vogel junior. Der Schwürbitzer war Ende März kurz vor seinem 90. Geburtstag verstorben. Er hatte als Initiator den Georgentag in Vierzehnheiligen ins Leben gerufen. "Wir haben ihm viel zu verdanken", betonte Georg Lohneis, der heutige Vorsitzende des Georgenkomitees.
Zahlreiche Georgen und Georginas postierten sich nach der Messe auf der Treppe vor der Basilika für ein Erinnerungsfoto, darunter auch Georg Kurz. "Ich bin seit Anfang an dabei. Es ist einfach immer wieder schön, sich mit den anderen zu treffen", lächelt der Senior aus Zettlitz.
Georgen-Nachwuchs schwächelt
Überwiegend aus dem Landkreis, aber auch beispielsweise aus Ahorn - waren wiederum die 100 Namensvettern des heiligen Georg gekommen, die die schöne Tradition in Vierzehnheiligen fortführten. Beim Blick in die Zukunft mischen sich in den Worten von Georg Lohneis Realismus und Hoffnung: "Es werden von Jahr zu Jahr immer weniger Georgen. Wir würden uns daher freuen, wenn wieder mancher Erdenbürger unseren schönen Vornamen erhält." Zumindest ein junger Georg wurde in Vierzehnheiligen gesichtet.
Nach dem Gottesdienst ging es aber noch lange nicht nach Hause. Organisiert vom Georgenkomitee verbrachten viele "Görchn" ihren Namenstag mit einem gemeinsam Ausflug, der heuer nach Ebrach führte und am Abend mit einem Einkehr in einer Gaststätte in Wiesen ausklang.