Sowohl der Weihnachtsmarkt in Stein bei Nürnberg als auch der Weihnachtsmarkt Oberasbach werden 2020 nicht stattfinden. Aufgrund der Corona-Auflagen haben beide Städte ihre Weihnachtsmärkte 2020 abgesagt. In beiden Städten wird es jedoch Alternativen geben.

„Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen“, erklärt der Steiner Bürgermeister Krömer. Den meisten Vereinen der Stadt war das Risiko zu groß. Die Oberasbacher Bürgermeisterin Birgit Huber sagt dazu: „Die Gesundheit der Bürger muss Vorrang haben.“ Auch diese zwei Weihnachtsmärkte fallen dieses Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Zuvor wurden bereits die Weihnachtsmärkte in Zirndorf, Gößweinstein und Mitwitz abgesagt.

Weihnachtsmärkte in Stein und Oberasbach 2020 abgesagt: Städte halten Alternativen parat

Begrenzte Besucherzahlen, Einbahnstraßen und Maskenpflicht würden die Atmosphäre zerstören - und in beiden Städten ist den Verantwortlichen das Risiko zu groß. "Dafür bitte ich alle, sowohl die Weihnachtsmarktteilnehmer wie auch die Besucher, um Verständnis", sagt der Steiner Bürgermeister Krömer. 

Die beiden Städte halten jedoch Alternativen bereit: Im Rahmen der Steiner Wochen sollen städtische Unternehmen ihre Produkte wie Adventskränze etc. verkaufen können. Damit will die Stadt Stein den örtlichen Handel unterstützen, der gerade während der Pandemie noch stärker vom Online-Handel bedroht ist.

Und auch für den Oberasbacher Weihnachtsmarkt gibt es Ersatz. Jeden Freitag in der Adventszeit dürfen Oberasbacher Vereine und Verbände am Wochenmarkt "Weihnachtliches" verkaufen. Damit meint die Stadt vor allem Selbstgebasteltes und alles, was nicht vor Ort verzehrt wird. Bei Interesse kann man sich beim Kulturamt unter 0911 9691118 oder unter kulturamt@oberasbach.de anmelden.

Nicht unweit von Stein gibt es außerdem noch eine weitere Alternative: Der Nürnberger Christkindlesmarkt findet 2020 statt. Zwar unterliegt der Christkindlesmarkt einigen Bedingungen wie einer Maskenpflicht – Glühwein wird es jedoch geben. Ebenso soll der Bayreuther Christkindlesmarkt dieses Jahr trotz Corona stattfinden - und sogar früher eröffnen.