Wie die Vernehmungen beim Raubkommissariat der Fürther Kriminalpolizei ergaben, waren zum Zeitpunkt des Raubüberfalles zwei unbeteiligte Kunden in dem Juweliergeschäft. Da die Räumlichkeiten besonders gesichert waren, musste der Tatverdächtige zuerst an der Tür läuten, bis ihm Einlass gewährt wurde.

Erst nachdem er die Geschäftsräume betreten hatte, zog er eine Schusswaffe und ein Kampfmesser. Mit den Waffen bedrohte er die Angestellten und Kunden und forderte diese auf, sich auf den Boden zu legen. Dann ließ er sich von einer Angestellten Bargeld und eine hochwertige Armbanduhr in eine mitgebrachte Plastiktüte packen. Diesen Moment nutzen die weiteren Angestellten, um sich mit den beiden Kunden in die sicheren Büroräume des Juweliers zu flüchten.

Da der Räuber die sehr schnell eingetroffenen Polizeibeamten vor dem Geschäft ebenfalls mit der Schusswaffe bedrohte, wurden die Spezialeinheiten und der Polizeihubschrauber alarmiert. Zwischenzeitlich hatte der Angreifer aber die Ausweglosigkeit seiner Situation erkannt. Daher legte er seine Waffen und die Tatbeute auf den Boden, kam mit erhobenen Händen aus dem Geschäft und ließ sich dort widerstandslos festnehmen.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte gegen den Tatverdächtigen einen Haftantrag. Der Mann wird heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Stefan Bauer/n

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