Verdacht der Untreue: Gegen einen Mitarbeiter des Klinikums Fürth wird aktuell ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth leitete ein entsprechendes Verfahren ein. Demnach soll der Angestellte einen mittelhohen sechsstelligen Euro-Schaden verursacht haben. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft hervor.

Am Donnerstag (20. August 2020) wurden demnach mehrere Wohn- und Geschäftsräume in Mittel- und Oberfranken durchsucht. Ein 44-Jähriger wurde festgenommen. Er steht im Verdacht, dass er Aufträge für Leistungen, die er selbst hätte erbringen müssen, an eine Drittfirma weitergegeben hat. An dieser soll er selbst beteiligt sein.

Aufträge an Bekannten vergeben? Klinikum erleidet hohen Schaden

Zusätzlich soll der Mann auch Aufträge an eine Firma eines 44-jährigen Bekannten vergeben haben. Anschließend gab er angeblich die Rechnungen beider Firmen zur Zahlung frei, obwohl keine nachweisbaren Leistungen erbracht worden sein sollen. Dem Klinikum ist dadurch ein Schaden in mittlerer sechsstelliger Höhe entstanden.

Zunächst steht jetzt die Auswertung der sichergestellten Beweismittel an. Weitere Auskünfte will die Staatsanwaltschaft derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht geben.

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