Der Karlsruher SC hat mit einem Sieg gegen den den Tabellendritten SpVgg Greuther Fürth überrascht. Die Mannschaft von Trainer Christian Eichner setzte sich am Freitagabend mit 3:2 (2:2) durch und rückte damit vorerst auf den siebten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga vor.

Torjäger Philipp Hofmann erzielte in der 84. Minute den Siegtreffer für die Badener, die kurz vor der Partie die Unterschrift von Sportchef Oliver Kreuzer unter einen neuen Vertrag bis zum Sommer 2023 bekannt gegeben hatten.

Fürther verlieren Auswärtsspiel gegen Karlsruher SC

Die Fürther hatten zuvor 2020 kein Auswärtsspiel verloren. In einer auch aufgrund eines verschossenen Elfmeters turbulenten Partie waren die Treffer von Havard Nielsen (23. Minute) und Sebastian Ernst (28.) jedoch zu wenig. Denn bei den beiden KSC-Treffern von Benjamin Goller (2. Minute/45.) halfen die Fürther kräftig mit, besonders schwer war der Patzer von Torhüter Sascha Burchert vor dem Ausgleich zum 2:2.

Nach einem Rückpass schoss Burchert den KSC-Stürmer Goller an, der Ball flog aus kurzer Distanz ins Tor. Vor der frühen Führung der Badener hatte Verteidiger Paul Jaeckel Karlsruhes Marc Lorenz angeschossen. Den abgeblockten Ball schob Stürmer Hofmann im Strafraum zu Goller, der vollstreckte.

Wenige Minuten nach dem Ausgleich von Nielsen für die spielerisch besseren Fürther verursachte Karlsruhes Philip Heise einen Elfmeter: Torwart Marius Gersbeck hielt jedoch den Strafstoß von Paul Seguin (28.). Die anschließende Ecke nutzte Nielsen dann aber per Kopf doch zur zwischenzeitlichen Führung für Fürth. Doch der KSC drehte die Partie.