Jugendliche mit Messer löst Polizeieinsatz an Fürther Hauptbahnhof aus: Am Montagmorgen (15. Juni 2020) ist es am Fürther Hauptbahnhof zu einem Polizeieinsatz gekommen. Eine 17-Jährige war zuvor mit einem Messer in der Hand in den Bereich der Bahnsteige gelaufen. Dort konnte sie schließlich von Polizisten überwältigt werden. Dies berichtet die Polizei

Demnach wurde der Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei kurz nach 9 Uhr mitgeteilt, dass eine Jugendliche mit einem Messer in der Hand durch die Fürther Innenstadt laufe. Aufgrund der Zeugenangaben konnte eine Streife der Polizeiinspektion Fürth die 17-Jährige schließlich auf einem Bahnsteig des Fürther Hauptbahnhofs antreffen.

"Psychischer Ausnahmezustand": 17-Jährige droht, sich auf Zuggleise zu stürzen

Die junge Frau, die sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, weigerte sich gegenüber den Beamten, das mitgeführte Messer wegzulegen. Da sie zuvor außerdem angedroht hatte, sich in den Gleisbereich zu stürzen, wurde der Schienenverkehr im Bahnhofsbereich kurzzeitig eingestellt.

Hinzugerufenen Einsatzkräften des Unterstützungskommandos Mittelfranken (USK) gelang es der Polizei zufolge letztlich, die Jugendliche zu überwältigen und in Gewahrsam zu nehmen.

Nach einer kurzen Versorgung durch den Rettungsdienst übergaben die Polizeibeamten die leicht verletzte 17-Jährige in fachärztliche Behandlung.

Am Freitagabend wollte der Rettungsdienst einem 25-Jährigen in Fürth helfen. Doch statt dankbar für die Hilfe zu sein, griff der junge Mann die Rettungskräfte an. Nach der Attacke konnte ein Sanitäter nicht mehr arbeiten.