Auf einer Baustelle im Fürther Stadtteil Hardhöhe ist am Montagabend eine Fliegerbombe gefunden, die laut Sprengmeister entschärft werden muss. Aus diesem Grund musste das Gebiet laut einer Mitteilung der Stadt Fürth am Mittwoch, 7. März, ab 13 Uhr in einem Umkreis von 500 Metern komplett evakuiert werden.

Rund 4000 Anwohner und Anlieger waren heute ab 13 Uhr von der Evakuierungsmaßnahme betroffen, dazu kamen weiträumige Straßensperrungen, die auch den Öffentlichen Personennahverkehr samt S- und U-Bahn in diesem Bereich beeinträchtigt haben. Die Evakuierung lief bis auf wenige Ausnahmen reibungslos, nur einige Anwohner weigerten sich, ihre Wohnungen zu verlassen. 55 Krankentransporte versorgte das Bayerische Rote Kreuz. Die Unterkunftsangebote der Stadt Fürth in der Unterfarrnbacher Schule und beim BRK in Atzenhof nahmen fast 70 Personen an.

Sprengmeister Christian Scheibinger und seine Kollegen Josef Beier und Tobias Oelsner vom Sprengkommando Nürnberg haben ganze Arbeit geleistet: In nur 40 Minuten entschärften sie die Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Fürther Stadtteil Hardhöhe.