Brand in Laubendorf am Sonntagabend: Wie die Polizei Mittelfranken mitteilt, ist es am Sonntagabend (10. Januar 2021) zu einem folgenschweren Brand gekommen. In Laubendorf, einem Gemeindeteil der Stadt Langenzenn (Landkreis Fürth), stand eine Gartenhütte in Flammen.

Update vom 12.01.2021, 17.15 Uhr: Kamin löst Brand aus - Bewohner stirbt

Am Sonntagabend ist es gegen 21.00 Uhr zu einem Brand in einem bewohnten Gartenhaus in Laubendorf gekommen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten einen älteren Mann aus dem Haus bergen - der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen. 

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Dienstag (12. Januar 2021) berichtet, kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei dem Verstorbenen um den 72-jährigen Bewohner des Hauses handelt. Zudem heißt es, dass es bislang keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung oder ein Gewaltverbrechen gibt - Schuld am Brand soll der Kamin im Haus sein. Der Mann wurde in der Folge des Brandes tödlich verletzt. Um den Toten eindeutig identifizieren zu können, muss allerdings noch das Ergebnis eines DNA-Abgleichs abgewartet werden. 

Erstmeldung vom 10.01.2021, 22.05 Uhr: Brand in Laubendorf: Mann stirbt

Gegen 21:00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale eine Meldung ein, wonach ein Brand in einem bewohnten Gartenhaus in Laubendorf ausgebrochen sei. Beim Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte drang bereits Feuer und dichter Rauch aus dem Gartenhaus im Brunnenweg. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden einen älteren Mann leblos in dem Gebäude auf und bargen diesen. Der verständigte Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Obwohl die umliegenden Feuerwehren mit einem Großaufgebot vor Ort waren, geriet das Gartenhaus in Vollbrand. Das Feuer konnte erst gegen Mitternacht vollständig gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten und die anschließende Brandwache werden bis in die frühen Montagmorgenstunden andauern. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt. Weitere Gebäude waren nicht gefährdet.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Hierbei ergaben sich bislang keine Hinweise, welche auf ein Gewaltdelikt oder eine vorsätzliche Brandstiftung schließen lassen. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Das zuständige Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandursache.