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So wie in ganz Deutschland steigt auch in der Region Fürth die Zahl der Infizierten mit dem gefährlichen Lungenvirus stark an. Den aktuellen Stand der Covid-19-Fälle erfahren Sie auf unserer Karte - inklusive Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 23.11.2020, 12.08 Uhr: Realschule Zirndorf bis mindestens Mittwoch geschlossen

Fünf Schüler sowie eine Lehrkraft der Realschule Zirndorf wurden positiv auf das Coronavirus getestet, teilt ein Sprecher des Landkreises Fürth inFranken.de am Montag (23. November 2020) mit. Deswegen hat das Gesundheitsamt Fürth kurzfristig reagiert.

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Am Wochenende wurde angeordnet, dass die Realschule ab heute (23. November 2020) bis mindestens Mittwoch (25. November 2020) geschlossen bleibt. Die Eltern wurden darüber am Sonntag (22. November 2020) informiert. Seit Montag findet nun Distanzunterricht über die Lernplattform MEBIS statt. 

Aktuell befinden sich 36 Lehrkräfte und 252 Schüler in Quarantäne. Sie alle gelten als Kontaktpersonen der Kategorie I.

Update vom 17.11.2020, 17.10 Uhr: 63 Corona-Fälle in Fürther Pflegeheimen - Bewohner und Personal positiv getestet

In Pflegeheimen in Fürth gibt es aktuell (Stand: 17.11.2020) insgesamt 63 Corona-Fälle. Laut Pressesprecher Christian Ell vom Landratsamt Fürth sind derzeit 45 Bewohner sowie 18 Mitarbeiter aus dem Personalbereich der Fürther Pflegeeinrichtungen infiziert.

Vor allem zwei Heime in Fürth sind demnach von dem Virus betroffen:

  • Im Zentrum für Betreuung und Pflege am Kavierlein in Fürth gibt es derzeit 29 Bewohner und 10 Personen aus dem Personalbereich, die positiv getestet wurden. Nach derzeitigem Stand sind bisher zwei Bewohner aus dem Pflegeheim an oder mit Corona verstorben.
  • Im Phönix-Seniorenzentrum in der Fronmüllerstraße sind aktuell 15 Bewohner und 3 vom Personal Corona-positiv. 

Die restlichen Corona-Fälle verteilen sich laut dem Landratsamt Fürth auf folgende Einrichtungen:

  • Im Senioren- und Pflegeheim St. Josef sind aktuell ein Bewohner und eine Pflegekraft infiziert.
  • In der Kursana-Residenz gibt es zwei positive Pflegekräfte.
  • In einem Pflegeheim der AWO ist aktuell eine Pflegekraft infiziert.
  • Außerdem gibt es unter den Pflegekräften des BRK eine positiv getestete Person.

Update vom 11.11.2020, 11.48 Uhr: Fürther Gesundheitsamt ermittelt nur noch eingeschränkt Corona-Infizierte und Kontakte

Seit vier Tagen übersteigt der 7-Tage-Inzidenzwert in der Stadt Fürth die 200er-Marke, im Landkreis Fürth liegt er bei über 170 (Stand: 11. November 2020), berichtet das Landratsamt Fürth. Für das örtliche Gesundheitsamt ist das zu viel. Daher kündigt die Behörde an, dass "eine weitere Priorisierung der Arbeiten erforderlich" sei. 

Konkret heißt das: Die Behörde nimmt von nun an Kontakt zu Neuinfizierten auf und ordnet die Quarantäne an. Das Gesundheitsamt ermittelt nur noch eingeschränkt Erkrankte und deren Kontakte. Infizierte sollen ab sofort selbst ihre Kontaktpersonen informieren. Wer vor Sonntag (8. November 2020) positiv getestet wurde, soll seine Kontaktpersonen noch dem Gesundheitsamt melden.

Nach positivem Corona-Test: Was muss ich tun?

Bürger, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, sind verpflichtet, sich selbst in Quarantäne zu begeben, erklärt das Landratsamt Fürth. Wer eine Bestätigung (zum Beispiel für den Arbeitgeber) benötigt, kann diese beim Landratsamt unter der E-Mail-Adresse bestaetigung@lra-fue.bayern.de anfordern. Diese Informationen müssen zwingend angegeben werden:

  • Nachweis über das positive Testergebnis
  • Angabe über den Symptombeginn und das Symptomende
  • Alle Personenangaben (Name, Vorname, Adresse)

Alle positiv getesteten Personen, die Krankheitszeichen aufweisen, sollen sich bei ihrem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen lassen und, wenn nötig, in Behandlung begeben.

Wer ist eine Kontaktperson?

Aktuell wird davon ausgegangen, dass Corona-Infizierte bereits zwei Tage vor dem Auftreten der ersten Symptome ansteckend sind. All die Personen, mit denen ein Infizierter in diesen Zeitraum Kontakt hatte, gelten als Kontaktperson.

Liegt bei der infizierten Person ein asymptomatischer Verlauf vor, kann dementsprechend kein Symptombeginn festgestellt werden. Das Robert Koch-Institut erklärt, dass dann derjenige als Kontaktperson gilt, der 48 Stunden vor dem positiven Corona-Test mit dem Infizierten Kontakt hatte.

Nähere Informationen finden Sie unter www.landkreis-fuerth.de. Dort steht auch eine Seite mit den FAQs zur Verfügung.

Update vom 02.11.2020, 17.10 Uhr: Kitas vorerst ohne zusätzliche Corona-Einschränkungen

Gesundheitsamt äußert sich zu weiteren Corona-Maßnahmen für Kitas: Nachdem der Inzidenzwert der Stadt Fürth über 100 Fällen liegt, bleibt das Gesundheitsamt bei Stufe II des Rahmenhygieneplans für Kitas in Stadt und Landkreis. Das berichtet das Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Fürth am Montag (2. November 2020).

Bis Mittwoch (4. November 2020) bleiben somit die aktuellen Regelungen bestehen. Dann soll die Situation neu bewertet werden. Denkbar wäre laut Stadt Fürth das Bestehenbleiben der Regelung oder das Einleiten der Stufe III. Damit wären Notbetreuung und weitere Einschränkungen verbunden. Derzeit sind die Corona-Fälle in den Kitas laut Angaben der Stadt überschaubar. 

Entscheidung über Corona-Betrieb der Schulen am Freitag

Auch die Schulen beraten über den Betrieb nach den Herbstferien: Am Freitag soll eine Entscheidung fallen. Fragen zur Kinderbetreuung beantwortet die Stadt Fürth unter der Telefonnummer 0911/ 974 15 04 oder 0911/974 15 43.

Update vom 28.10.2020, 17.25 Uhr: 59 Bewohner des Ankerzentrums Zirndorf mit Corona infiziert

Ankerzentrum Zirndorf mit Corona-Massenausbruch: 59 Bewohner haben sich dem Coronavirus infiziert, berichtet die Regierung Mittelfranken auf Nachfrage von inFranken.de am Dienstag. Aktuell leben 210 Menschen in der Unterkunft. Die Infizierten sind zwischen 20 bis 57 Jahren alt.

Die betroffenen Bewohner befinden sich in Isolation. Sie wurden in einem separaten Gebäude, verteilt auf mehrere Flure, untergebracht, erläutert Pressesprecher Martin Hartnagel. "Hier wird darauf geachtet, Familien, Ehepaare, alleinstehende Frauen und Männer getrennt unterzubringen. Eine weitere Trennung nach Nationalitäten wird, soweit möglich, ebenfalls berücksichtigt."

Gelegentliche Aufenthalte im Freien seien nur abgetrennt von den anderen Bewohnern möglich. Hierfür stehe ein mit Bauzäunen vom Rest des Geländes abgetrennter Bereich zur Verfügung. 

Bewohner dürfen Ankerzentrum Zirndorf nicht verlassen

Alle anderen Bewohner stehen unter Quarantäne, so der Sprecher. Die Bewohner dürften das Ankerzentrum nicht verlassen.

Für sie gibt es aktuell weitere Einschränkungen, erläutert die Regierung Mittelfranken: Die Kantine ist geschlossen, das Essen wird einzeln ausgegeben und auf den Zimmern eingenommen. In einem Container auf dem Gelände werden heiße Getränke (Kaffee, Tee) ausgegeben. Zur Unterhaltung kann das in allen Räumen frei verfügbare W-LAN (Bayern-WLAN) genutzt werden.

Das Ankerzentrum Zirndorf ist aktuell mit knapp über 40 Prozent belegt. Bereits vor dem Auftreten des ersten positiven Corona-Falls sei die Belegung heruntergefahren worden, erklärt der Sprecher.

Spezielles Corona-Hygiene-Konzept für Unterkunft

In der Einrichtung existiere, wie in allen Asylbewerberunterkünften, ein spezielles Corona-Hygiene-Konzept. Sanitärräume würden mehrmals täglich durch eine Reinigungsfirma gereinigt und desinfiziert. Gemeinschaftsräume seien entweder geschlossen oder der Zugang beschränkt.

Die Bewohner seien ausführlich und mehrsprachig über Corona informiert worden, sagt Hartnagel. "Für alle Bewohner stehen Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Waschmöglichkeiten zur Verfügung." Der Sicherheitsdienst überwache, soweit möglich, die Einhaltung der Regeln, insbesondere das Tragen von Masken und das Einhalten der Mindestabstände.

Eine gute Nachricht gibt es auch aus dem Ankerzentrum Zirndorf: Zehn der positiv getesteten Bewohner sind mittlerweile wieder genesen, damit gibt es aktuell 49 infizierte Personen.

Update vom 22.10.2020, 19.30 Uhr: Landkreis erreicht Warnstufe Rot - Ausbruch in Ankerzenturm 

Aktuell liegt der Landkreis Fürth bei einer 7-Tage-Inzidenz von 58,5 pro 100.000 Einwohner. Besonders in den letzten Tagen gab es einen Anstieg der Zahlen. Zurückzuführen ist dieser Anstieg auf einen Corona-Ausbruch in einem Ankerzentrum in Zirndorf. 

"Es ist bei der Betrachtung der Neuinfektionen wichtig, dass das lokale Geschehen vor Ort im Einklang mit den zu treffenden Maßnahmen steht und dass weitergehende Regelungen adäquat getroffen werden“, so Landrat Matthias Dießl in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. 

"Nachdem sich der Anstieg der Infektionszahlen vor allem durch positiv getestete Bewohner der ANKER-Einrichtung erklären lässt, sind weitere Maßnahmen nach Stufe Rot der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung für den gesamten Landkreis vorerst nicht erforderlich", erklärt er weiter. 

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