Wie die Stadt Fürth im Netz berichtet, wurden am Freitag (5. Juni 2026) zur Mittagszeit bei Arbeiten auf einem Feld an der Gruberstraße in Unterfürberg zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Beide wiegen jeweils 50 Kilogramm.
Ein Team von Spezialisten für Sprengungen war zusammen mit Einsatzkräften der Feuerwehr und der Polizei vor Ort. Das Gebiet rund um den Fundort musste im Umkreis von 300 Metern evakuiert werden. Davon waren nach Stadtangaben etwa 300 Menschen betroffen. Feuerwehr und das Technische Hilfswerk informierten die betroffenen Haushalte über die Situation. Am Abend dann das Aufatmen.
Update vom 05.06.2026, 19.35 Uhr: Fürther können wieder in ihre Wohnungen
"Geschafft, Sprengmeister Florian Süß vom Entschärfungsteam Tauber konnte die beiden 50-Kilo-Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärfen", informiert die Stadt. Die zuvor durchgeführte Räumung lief ohne Zwischenfälle ab. Die Einsatzkräfte lobten die äußerst kooperative Haltung der Anwohnerinnen und Anwohner, was die Arbeit erheblich erleichtert habe. Insgesamt wurden 19 Personen während der Evakuierung in der Turnhalle der Soldnerschule betreut, drei von ihnen wurden vom BRK dorthin gebracht.
Die Sperrungen sind somit aufgehoben, was für Verkehr, Kanal, Bahn und Luftverkehr gilt. Die Bewohnerinnen und Bewohner können nun wieder in ihre Häuser zurückkehren. "Unser Dank gilt den rund 200 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr, der Berufsfeuerwehr, Polizei, THW, DLRG und Wasserwacht sowie der Deutschen Bahn, die für einen reibungslosen Ablauf vor Ort gesorgt haben. Und ganz besonders den dort betroffenen Menschen."
Ursprungsmeldung vom 05.06.2026, 15.27 Uhr: Stadt Fürth informiert Anwohner nach Bombenfund
Ab etwa 15.30 Uhr können die Anwohner in eine Turnhalle in der Soldnerstraße 60 ausweichen. Die Evakuierung beginnt um 16 Uhr. Für Personen, die Hilfe benötigen oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, steht das Bayerische Rote Kreuz (BRK) vor Ort bereit, schreibt die Stadt.
Folgende Häuser müssen geräumt werden: In der Philipp-Reis-Straße sind die Hausnummern 1 bis 137 betroffen. Außerdem die gesamte Albert-Einstein-Straße - mit Ausnahme der Hausnummern 10 bis 16, 26 bis 46 und 39 bis 53. An den Haltestellen an der Ecke Lilienthalstraße/Philipp-Reis-Straße sowie Ecke Philipp-Reis-Straße/Insterburger Straße stehen Busse der infra bereit. Sie bringen die betroffenen Anwohner zur Soldnerhalle.
Zusätzlich wird die Philipp-Reis-Straße zwischen Insterburger Straße und Lilienthalstraße ab 16 Uhr gesperrt, meldet die Stadt weiter. Auch die gesamte Albert-Einstein-Straße ist von der Sperrung betroffen. Die Räumung soll voraussichtlich bis 18 Uhr abgeschlossen sein.
Sperrung von Südwesttangente und Bahnstrecke Fürth-Würzburg
Im Anschluss daran kann mit der Entschärfung der beiden Bomben begonnen werden. Dies führt laut Stadt dazu, dass während der Entschärfung ab 18 Uhr die Südwesttangente, die Bahnlinie Fürth-Würzburg, der Main-Donau-Kanal sowie der Luftraum gesperrt werden müssen. Die Südwesttangente ist dabei zwischen den Anschlussstellen Fürth-Fürberg und Fürth West/Burgfarrnbach nicht befahrbar. Auch die Hafenstraße ist ab der Ecke Manfred-Roth-Straße gesperrt, wie die Stadt berichtet.
Sie bittet ortskundige Bürgerinnen und Bürger, das betroffene Gebiet weiträumig zu umfahren. Die Bahn richtet sowohl zwischen dem Bahnhof Siegelsdorf und dem Hauptbahnhof Fürth als auch zwischen Neustadt/Aisch und dem Hauptbahnhof Fürth ab 17.30 Uhr einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. In einem Live-Ticker teilt die Stadt unter anderem eine Karte des Räumungsgebiets.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
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