Am späten Montagabend (04.05.2026) verletzte sich im Fürther Stadtgebiet ein Radfahrer bei dem Versuch sich einer polizeilichen Kontrolle zu entziehen. Der Mann konsumierte offenbar kurz zuvor Betäubungsmittel.
Gegen 22:15 Uhr fahndete eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fürth in der Uhlandstraße wegen eines Diebstahlsdelikts nach einem Fahrradfahrer. Hierbei bemerkten die Beamten einen E-Bike-Fahrer, welcher in der Uhlandstraße mit hoher Geschwindigkeit auf dem Gehweg fuhr.
Die Streifenbesatzung beschloss den Fahrer einer Polizeikontrolle zu unterziehen und gaben entsprechende Anhaltesignale. Da der Fahrer die Anhaltesignale ignorierte, sprachen die Beamten den Mann während der Fahrt mit dem Außenlautsprecher an um diesen zum Anhalten zu bewegen.
Der 21-Jährige fuhr daraufhin unvermittelt von dem Gehweg auf die Fahrbahn, touchierte hier den Streifenwagen und stürzte kurz darauf zu Boden. Hierbei zog er sich leichte Verletzungen zu. Eine sofortige ärztliche Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Der an dem Streifenwagen entstandene Sachschaden (verschrammte Stoßstange) wird auf circa 3000 Euro geschätzt.
Im Verlauf der anschließenden Kontrolle ergaben sich Hinweise, dass der Mann offenbar unter dem Eindruck berauschender Mittel (vermutlich Betäubungsmittel) stand, weswegen die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eine Blutentnahme anordenete. Zudem konnte der 21-Jährige keinen Nachweis bezüglich des Eigentums des E-Bikes erbringen, sodass die Beamten das Fahrrad sicherstellten.
Der 21-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten. Zudem wird geprüft, ob der 21-Jährige rechtmäßig mit dem Fahrrad unterwegs war.
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