Der schwedische E-Scooteranbieter Voistartet Montag (27. Januar) den Betrieb in Fürth. Weil es in der Vergangenheit in anderen Städten immer wieder zu Problemen kam, gibt es ein spezielles Park-Konzept.
Firma will "Städte grüner machen" - und arbeitet eng mit Fürth zusammen
Die Firma möchte "Städte grüner und lebenswerter zu machen, indem wir den Bewohnern eine elektrische und unkomplizierte Alternative zum Auto anbieten", erklärt Claus Unterkircher, Vois General Manager für den DACH-Raum. "Damit uns das gelingen kann, ist die enge Abstimmung mit den lokalen Behörden besonders wichtig - denn die Rahmenbedingungen für einen funktionierenden E-Scooterverleih sind von Stadt zu Stadt verschieden."
Parkkonzept für E-Roller: Fürth und Voi schaffen Regeln
Wie das geht, haben die Stadt Fürth und der E-Scooterverleiher Voi unter Beweis gestellt: In Zusammenarbeit wurden Regeln vereinbart, um dem Parken der E-Scooter in Fürth Struktur zu verleihen. Deswegen kann man die Fahrt nicht in Grün- und Parkanlagen, Fußgängerzonen und Einrichtungen mit besonderer kultureller Bedeutung beenden. Dafür sorgt die Voi-App automatisch. Zusätzlich wurden Maßnahmen ergriffen, um für die gleichmäßige Verteilung sowie das Umparken von falsch abgestellten Rollern zu sorgen.
E-Scooterverleih startet schon am Montag: 60 Roller für Fürth
Ab Montag (27. Januar) stellt die schwedische Firma einen Pool von 60 E-Scootern in Fürth bereit. Das "Servicegebiet" geht von der U-Bahnstation Stadtgrenze bis zur U-Bahnstation Stadthalle. Im Süden geht es bis zur Fronmüllerstraße. Für eine Ausweitung des Gebiets steht die Stadt kontinuierlich zum Dialog bereit. "Fürth bietet für uns sehr viel Potenzial und wir denken, dass sich unsere E-Scooter hier gut in das bestehende Verkehrsangebot einfügen können!", erklärt Vois General Manager für den DACH-Raum.