Erst warm, dann kalt: Das Wetter in Franken zeigt sich in den nächsten Tagen von seiner wechselhaften Seite. "Die von Westen eingeströmte kühlere Luft gelangt unter Hochdruckeinfluss und kann sich wieder etwas erwärmen", teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Der Einfluss des Hochs werde sich zunächst halten, wobei die Luft über den Alpen und über dem Schwarzwald am Ende der Woche instabiler werde.

Vor dem Wochenende würden sich nach Auflösung der Nebelfelder am Freitag (8. Mai 2026) tagsüber zeitweise Quellwolken bilden, sagt der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs ("Wetterochs"). Demnach würde die Sonne rund 60 Prozent der möglichen Dauer scheinen. Bei sehr schwachem Wind aus Norden und einer Höchsttemperatur von 17 Grad soll es trocken bleiben. Nur im Hofer Land soll es mit bis zu 13 Grad etwas kühler bleiben, berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf den DWD.

Wetter in Franken: Warmes Wochenende vor Temperatur-Rückgang

Der Start ins Wochenende soll laut dem Wetterochs heiter bis wolkig und trocken werden. Die Temperaturen würden am Samstag (9. Mai) bei erneut sehr schwachem Nordwind auf maximal 21 Grad steigen. Im übrigen Freistaat sollen sogar bis zu 25 Grad möglich sein, so die dpa unter Berufung auf den DWD.


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Noch wärmer soll es am Sonntag (10. Mai) werden. Ochs zufolge sollen bei sonnigem und trockenem Wetter bis zu 24 Grad erreicht werden. Im Tagesverlauf ziehe allmählich Schleierbewölkung auf, die sich jedoch erst am späten Nachmittag verdichte, so der Experte. Der frische Wind wehe aus Ost. Zudem liege in der Atmosphäre eine erhöhte Konzentration von Saharastaub. Die Mengen würden aber wahrscheinlich nicht für eine "massive Verdichtung der Schleierbewölkung " reichen. Es sei ein Grenzfall.

Dann ziehe eine Tiefdruckrinne in der Nacht zum Montag von Norden durch Franken und bringe Regenfälle. Mit Beginn der neuen Woche ströme am Montag (11. Mai) kühle Luft vom Nordmeer über die Nordsee heran. Der Westwind könne in Böen die Sturmstärke Beaufort 9 erreichen. Es werde wechselnd bewölkt mit Schauern sowie Gewittern bei Höchsttemperaturen von 17 Grad.

Nachts Bodenfrost möglich

Am Dienstag (12. Mai) und Mittwoch (13. Mai) wechseln sich laut Ochs Aufheiterungen und einzelne Schauer ab. In der zweiten Wochenhälfte werde sich dann regnerisches Wetter einstellen. Die Temperaturen sollen niedrig bleiben. Je nach Sonnenscheindauer würden die Höchstwerte nur 11 bis 16 Grad erreichen. "Dass uns zu Beginn der nächsten Woche kühle Nordmeer-Luft erreicht, gilt inzwischen als praktisch sicher, so der Experte. 

Nach derzeitigem Stand bestehe laut Ochs in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch das Risiko für Bodenfrost, vor allem in ungünstigen Lagen. Dafür müssten Bewölkung und Wind deutlich nachlassen. Zudem seien die Böden durch die vergangenen Tage noch relativ warm. ami/mit dpa

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