Franken könnte der erste sogenannte Sommertag bevorstehen. Während zunächst noch Meeresluft subpolaren Ursprungs mit labiler Schichtung nach Bayern fließt, soll sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) anschließend Hochdruck samt Sonnenschein und im gesamten Freistaat durchsetzen.

Zum Wochenbeginn würden hohe Wolkenfelder am Montag und Dienstag (27./28. April 2026) die Sonneneinstrahlung um rund 20 Prozent verringern, teilt der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs ("Wetterochs") mit. Von Mittwoch bis Freitag (29. April - 1. Mai) werde der Himmel dagegen nahezu wolkenlos. Am Dienstag drehe der Wind von Nord auf Ost und werde deutlich stärker. Tagsüber würden verbreitet starke Böen auftreten. Erst am Freitag lasse der Ostwind wieder nach.

Wetter in Franken: So wird das lange Wochenende

Die Höchstwerte sollen am Anfang der Woche zunächst 20 bis 21 Grad erreichen, am Mittwoch und Donnerstag vorübergehend auf 18 bis 19 Grad sinken und am Feiertag auf 24 Grad ansteigen. Lediglich an den Städten am Untermain könnten die Temperaturen auch Mitte der Woche mehr als 20 Grad erreichen, so der DWD.


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Mit dem Wochenende soll sich ab Samstag (2. März) eine feuchte und warme Südwestwetterlage einstellen, prognostiziert der Wetterochs. Dabei könne es zu einzelnen Regenfällen und Gewittern kommen. Bei längerem Sonnenschein würden in Franken Temperaturen von bis zu 27 Grad möglich sein. Damit würde der erste sogenannte Sommertag des Jahres in Franken erreicht werden. 

Als Sommertag wird ein Tag bezeichnet, an dem die Höchsttemperatur mindestens 25,0 Grad Celsius erreicht oder überschreitet. Erreicht die Tageshöchsttemperatur 30,0 Grad Celsius oder mehr, spricht man von einem Hitzetag. 

Übertriebene Prognose-Läufe seltener geworden

Zwischenzeitlich sei vom Integrated Forecasting System (IFS) des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) für vergangenen Sonntag ein Kälteeinbruch vorhergesagt gewesen, erklärt Stefan Ochs. Dieser sei jedoch ausgeblieben. Stattdessen habe es nur einen leichten Temperaturrückgang gegeben, den das KI-Modell AIFS so ähnlich vorhergesagt hätte.

Die temporären und artifiziellen Aufreger durch übertriebene Prognose-Läufe der Wettermodelle seien weniger geworden, meint der Wetterexperte. Das liege an künstlicher Intelligenz, deren Prognoseergebnisse weniger stark zu dramatischen Ausreißern tendieren würden. 

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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