Ein Tief mit Kern bei Rügen bestimmt Donnerstag und Freitag (07. bis 08.01.21) das Wetter, wie der Wetterochs mitteilt. Es lenkt mit anfangs schwachen, freitags aber auch zeitweise mäßigen und in Böen starken West- bis Südwestwinden feuchte Kaltluft zu uns. 

Freitag schneit es länger anhaltend und abhängig von der geographischen Lage unterschiedlich stark (Luv und Lee). In der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz werden 10 cm Neuschnee erwartet, aber nur 2-4 cm in den anderen Gebieten. Unterhalb von 300 m herrschen tagsüber ganz leicht positive Temperaturen und die Böden sind auch noch recht warm (+2 Grad in 10 cm Tiefe), so dass dort der Schnee teilweise nicht richtig liegen bleibt.

Wetter in Franken am Wochenende

In der Nacht zum Samstag (09.01.21) gibt es noch letzte Schneeschauer. Anschließend ist es am Samstag tagsüber und am Sonntag zunehmend aufgelockert bewölkt und die Sonne kommt mehr und mehr heraus. Am Tag maximal 0 Grad. In den Nächten zum Sonntag und zum Montag je nach Schneehöhe Frost zwischen -5 und -15 Grad.

Am Dienstag und Mittwoch (12. bis 13.01.21) erfassen uns kräftige atlantische Tiefausläufer. Anfangs fällt Schnee oder gefrierender Regen, dann bei Temperaturen von +5 Grad nur noch Regen. Der Westwind frischt stark auf mit der Gefahr von Sturmböen.

Mancher sehnt sich ja derzeit nach dem sonnigen und milden Süden. Sonnig ja, aber mild nicht unbedingt. In der Provence in Avignon sank die Temperatur in der vergangenen Nacht auf -6,5 Grad. Der Kälterekord für Januar liegt dort bei -12 Grad, also noch deutlich tiefer. Auslöser des Problems ist der Mistral. Als Fallwind löst er die Wolken auf und unter klarem Himmel kühlt es dann stark ab. Tagsüber scheint dann aber auch tatsächlich die Sonne ungestört und da wird es dann in Avignon mit +6 Grad auch wärmer als bei uns.