Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet den Beginn der ersten Hitzewelle des Jahres für diesen Donnerstag (18. Juni 2026). Am Untermain soll es schon im Laufe des Donnerstags etwa bis zu 34 Grad heiß werden, meldete der DWD. Es gibt entsprechende Hitzewarnungen für weite Teile Frankens.
Laut Angaben des fränkischen Wetterexperten Stefan Ochs ("Wetterochs") können die Temperaturen in den nächsten Tagen stellenweise sogar bis zu 37 Grad erreichen.
Bis zu 37 Grad: Hitzewelle trifft Franken am Donnerstag mit voller Wucht
Noch am Donnerstag werden die Temperaturen auf über 30 Grad klettern. "Wahrscheinlich" seien in Franken Werte von 31 bis 32 Grad, wobei hier die Wettermodelle etwas auseinander gehen (mindestens 29 bis maximal 33 Grad). Ausschlaggebend ist laut DWD das Hochdruckgebiet "Gorgias", das über Mittel- und Osteuropa liegt. Es lässt den Angaben zufolge von Südwesten heiße Subtropikluft nach Bayern fließen. Am heißesten dürfte es den Vorhersagen der Meteorologen zufolge am Untermain und entlang der Donau werden.
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Für die Folgetage sprach der "Wetterochs" jüngst von einem "Hitzewellen-Modus". Von Freitag bis Montag liegen die Höchsttemperaturen zwischen 33 und 37 Grad. Nachmittags und abends bilden sich lokale Hitzegewitter mit Unwetterpotential. Von Gewitterböen abgesehen, ist es weiterhin schwachwindig. Verstärkt wird die Hitzewelle laut dem "Wetterochs" rund um die Sonnenwende herum. Dabei spielen nicht nur der hohe Sonnenstand, sondern auch die kurzen Nächte und damit einhergehende kurze Abkühlungsphasen eine Rolle.
Laut DWD könnten die Höchsttemperaturen am Freitag in Bayern 35 bis 36 Grad erreichen. An dem Tag werde es "wirklich richtig heiß", dann werde "die Hitze landesweit brüten", sagte ein DWD-Meteorologe. Kalendarischer Auftakt des Sommers ist erst der kommende Sonntag. Der meteorologische Sommer hat zwar bereits am 1. Juni begonnen, doch bislang war von Sommer in Bayern nicht allzu viel zu spüren.
Wie lange dauert die Hitzewelle? "Blutregen" über Deutschland möglich
Ab kommenden Dienstag nimmt laut Stefan Ochs die Unsicherheit beim Wetter zu. Immer mehr Wettermodell-Läufe zeigen eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Abkühlung. Nur das AIFS - das laut dem Experten "statistisch gesehen beste Modell" - kenne "kein Erbarmen" und zeige in der kompletten nächsten Woche 30 bis 35 Grad.
Übrigens: Wie der Merkur berichtet, könnte es im Zuge der Hitzewelle auch zu einem besonderen Wetterphänomen in Deutschland kommen: Denn mit der Hitze kommen auch große Mengen Saharastaub zu uns. Dadurch werde der Himmel vielerorts milchig oder gelblich getrübt erscheinen, das Sonnenlicht wirke rötlicher, und auf Autos, Fenstern oder Gartenmöbeln könne sich eine feine braune Staubschicht ablagern.
Kommen dazu noch Regenschauer, entsteht sogenannter Blutregen: Der Regen wäscht den Staub aus der Luft und hinterlässt rötlich-braune Flecken auf Oberflächen, zum Beispiel von Autos. "Für Allergiker und Menschen mit empfindlichen Atemwegen ist die staubige Luft eine zusätzliche Belastung", erklärt der Merkur.
mit dpa
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