Die Waldbrandgefahr in Franken ist durch anhaltend trockenes Wetter hoch. Deshalb haben die Regierungen von Ober- und Unterfranken Luftbeobachtungen angeordnet. Die derzeitige Wetterlage wird auch als "Hundstage" bezeichnet. 

"Schnelle Einsatzhubschrauber" kreisen somit in den kommenden Tagen über den Waldgebieten, um mögliche Gefahrenherde zu erkennen. Die gefährlichste Zeit des Tages ist dabei der Nachmittag. In den vergangenen Tagen hat es kaum bis gar nicht in der Region geregnet. Die Temperaturen sollen zudem weiter steigen: Am Wochenende werden in Franken sogar 36 Grad erwartet.

Waldbrandgefahr: Appell an fränkische Spaziergänger

Die Beobachtungsflüge finden in Unterfranken bereits ab Freitag (31. August 2020), in Oberfranken ab Samstag, statt. Bis Sonntagabend sind die Behörden somit in Alarmbereitschaft. Zudem appellieren beide Regierungen an Spaziergänger vorsichtig zu sein: "Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen."

tu

Symbolfoto: Julian Stähle/dpa