Bei der bundesweiten Razzia wegen Kinderpornografie sind in Bayern 15 Objekte durchsucht worden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vom Dienstag (26. Januar 2021) lag ein Schwerpunkt mit drei durchsuchten Objekten im Bereich Rosenheim. Weitere Durchsuchungen gab es jeweils im Raum München, Traunstein, Ingolstadt, Fürstenfeldbruck, Kempten, Landshut, Regensburg, Passau, Straubing, Bamberg, Coburg, Ansbach und Schweinfurt. Die Beschuldigten wurden demnach nach den Durchsuchungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Sichergestellt wurden unter anderem Computer, Handys und Festplatten.

Bei der Razzia mit weiteren Schwerpunkten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen waren Polizei und Staatsanwaltschaft gegen 65 Verdächtige vorgegangen, die kinderpornografische Inhalte besessen und verbreitet haben sollen, wie Ermittler am Dienstag in Köln mitteilten. Die Verfahren haben sich demnach aus den Ermittlungen rund um den Kindesmissbrauchskomplex Bergisch Gladbach ergeben.