Die Fränkische Schweiz hat sich zur Osterzeit in ein einzigartiges Freilichtmuseum der Brauchtumspflege verwandelt. Über 100.000 Besucher strömen jedes Jahr in die Region, um die kunstvoll geschmückten Osterbrunnen zu bestaunen. Sie verzieren teils bis zu mehrere Wochen lang die Ortskerne zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg.
Die Besichtigungszeiten unterscheiden sich dabei deutlich – von zehn Tagen in Königsfeld bis zu 21 Tagen in touristischen Hotspots wie Bieberbach, dem Weltrekordhalter mit mehr als 10.000 handbemalten Eiern, dem Marktplatz in Heiligenstadt oder dem Brunnen vor der Gößweinsteiner Basilika. Die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz hat alle Öffnungszeiten dokumentiert und ermöglicht so eine perfekte Planung für Brunnentouren durch die Region.
Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz: So lange bleiben sie geschmückt
Die Schmuckperiode der Osterbrunnen startete für die große Mehrheit – nämlich 98 der 110 Brunnen – am 30. März 2026, dem ersten Tag der bayerischen Osterferien. Acht Frühstarter wie Affalterthal, Forchheim mit vier verschiedenen Brunnenstandorten, Königsfeld, Strullendorf und Tiefenellern begannen bereits am Palmsonntag. Die Ausstellungszeit endet je nach Gemeinde zwischen Ostersonntag (5. April) und dem 19. April. Während 67 Brunnen exakt zwei Wochen lang geschmückt bleiben, verlängern 31 Orte den Präsentationszeitraum auf drei Wochen – darunter Ebermannstadt mit allen drei Brunnenstandorten, Aufseß mit dem ältesten Osterbrunnen der Fränkischen Schweiz, sowie Egloffstein, Waischenfeld und Betzenstein.
Unsere Top-Nachrichten des Tages für deinen schnellen Überblick am Abend.
Für insgesamt 110 Osterbrunnen in ihrem Einzugsbereich listet die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz die sogenannten Schmückzeiten auf. Wichtig zu wissen: Diese offizielle Liste ist nicht lückenlos, denn insgesamt werden laut Homepage der Tourismuszentrale "in rund 200 Orten Brunnen und Quellen geschmückt". Viele kleinere Gemeinden und Ortsteile pflegen die Tradition ebenfalls, ohne in der zentralen Übersicht aufgeführt zu sein.
Von Palmsonntag, dem 27. März, bis weit in den April hinein präsentieren die liebevoll dekorierten Brunnen eine jahrhundertealte Tradition, die Besucher aus aller Welt anzieht. Die Besichtigungszeiten – also die Zeiträume, in denen die geschmückten Brunnen für Besucher zu sehen sind – variieren dabei erheblich: Während manche Gemeinden ihre Brunnen nur zehn Tage lang präsentieren, bleiben andere bis zu drei Wochen geschmückt.
Wertschätzung für das kostbare Nass
Ursprünglich entstanden aus dem Wunsch heraus, Wasserquellen zu ehren und für ausreichend Wasser zu danken, hat sich der Brauch zu einem kulturellen Highlight entwickelt. Tausende bemalte Eier, kunstvoll geflochtene Girlanden und frisches Grün verwandeln die Brunnen in farbenfrohe Kunstwerke. Besonders in den wasserarmen Gebieten der Fränkischen Alb spielte die Wertschätzung des kostbaren Nasses eine zentrale Rolle, wie die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz berichtet. Heute verbindet die Tradition Heimatverbundenheit mit touristischer Anziehungskraft und lockt jährlich unzählige Schaulustige in die Region.
Acht Gemeinden halten an der klassischen Tradition fest und begannen bereits am Palmsonntag, dem 27. März 2026, mit dem Schmücken ihrer Brunnen. Affalterthal, Forchheim mit gleich vier verschiedenen Brunnenstandorten, Königsfeld, Strullendorf und Tiefenellern gehören zu den Frühstartern. Besonders Forchheim setzt auf Vielfalt: Der Christopherusbrunnen, die Bächlaquelle am Paradeplatz, der Brunnen vor der Kaiserpfalz sowie jener in der Kaiserpfalz selbst erstrahlten bereits zum Wochenende vor Ostern in voller Pracht.
Königsfeld nimmt dabei eine Sonderstellung ein. Als einziger Ort begrenzte die Gemeinde die Schmuckperiode – also den Zeitraum, in dem der Osterbrunnen mit bunten Eiern und Girlanden dekoriert ist – strikt auf die Zeit bis Ostersonntag, den 5. April. Lediglich zehn Tage konnten Interessierte den dortigen Osterbrunnen bewundern – die kürzeste Präsentationsdauer in der gesamten Region. Diese Konzentration auf die eigentliche Osterwoche entspricht der ursprünglichsten Form des Brauchtums, als die Dekoration unmittelbar mit den kirchlichen Feiertagen verknüpft war.
Osterbrunnen-Schmücken: Die große Mehrheit startete zum Ferienbeginn
Drei weitere Orte starteten am Sonntag vor Palmsonntag, dem 29. März, in die Saison. Albertshof, Litzendorf und Lohndorf nutzten das verlängerte Wochenende, um ihre Brunnen rechtzeitig vor dem großen Besucheransturm fertigzustellen. Während Albertshof bis zum 12. April geschmückt bleibt, beenden Litzendorf und Lohndorf die Präsentation bereits am 11. April. Die gestaffelte Herangehensweise ermöglicht es Brunnenfreunden, mehrere Wochenenden für ausgedehnte Touren durch die Region zu nutzen.
Mit dem ersten Tag der bayerischen Osterferien, dem 30. März 2026, begann für 98 der insgesamt 110 Osterbrunnen die Ausstellungszeit – also jener Zeitraum, in dem die kunstvoll dekorierten Brunnen öffentlich besichtigt werden können. Dieser Montag markierte den Höhepunkt des Auftakts und sorgte dafür, dass Familien aus ganz Bayern die geschmückten Brunnen während ihrer Ferienzeit besuchen können. Darunter befinden sich auch die absoluten Publikumsmagneten der Region: Bieberbach mit dem größten Osterbrunnen der Welt, der mit exakt 11.108 handbemalten Eiern im Jahr 2000 ins Guinness-Buch der Rekorde kam, sowie Heiligenstadt mit seinem prächtigen Marktplatzbrunnen und die drei Brunnenstandorte in Gößweinstein, wo die imposante Basilika eine malerische Kulisse bildet.
Die Öffnungszeiten – gemeint ist damit, wie lange die Brunnen geschmückt und für Besucher zugänglich bleiben – dieser großen Gruppe variieren erheblich und teilen sich in zwei Hauptkategorien. 67 Brunnen bleiben exakt zwei Wochen lang geschmückt und werden am 12. April wieder abgebaut.
Faustregel lautet: "von Palmsonntag bis zwei Wochen nach Ostern"
Diese Orte orientieren sich an der traditionellen Faustregel "von Palmsonntag bis zwei Wochen nach Ostern". Dazu zählen unter anderem:
- Klassische Touristenziele wie Pottenstein, Muggendorf und Streitberg
- Kleinere Gemeinden wie Benzendorf, Burggrub und Dürrbrunn
- Ortsteile größerer Kommunen wie Eggolsheim-Tiefenstürmig und Eggolsheim-Götzendorf
- Kirchliche Standorte wie Plankenfels-Kirche, Schönfeld-Kirche und Sachsendorf-Kapelle
31 Brunnen hingegen verlängern die Schmückzeit bis zum 19. April und bieten damit volle drei Wochen österliche Pracht. Diese verlängerte Präsentation richtet sich gezielt an Besucher, die auch nach den Osterferien noch die Tradition erleben möchten, wie die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz informiert. Zu dieser Gruppe gehören touristische Hotspots wie Ebermannstadt mit allen drei Brunnenstandorten, die Wallfahrtsorte Gößweinstein und die bekannten Ausflugsziele Betzenstein, Aufseß und Waischenfeld. Die längere Schmückdauer ermöglicht es auch Berufstätigen, die geschmückten Brunnen an den Wochenenden nach Ostern in Ruhe zu besichtigen.
Stadelhofen als Nachzügler mit besonderer Strategie
Eine besondere historische Bedeutung trägt der Ortsteil Haag bei Aufseß. Der dortige Brunnen gilt als ältester Osterbrunnen der Fränkischen Schweiz und wird bereits seit Generationen liebevoll geschmückt. Diese jahrhundertealte Tradition macht deutlich, wie tief verwurzelt der Brauch in der Region ist und wie wichtig den Gemeinden die Pflege dieses kulturellen Erbes bleibt.
Eine absolute Ausnahme bildet Stadelhofen, das erst am Gründonnerstag, dem 2. April 2026, mit dem Schmücken begann. Als einziger Ort startete die Gemeinde erst nach Beginn der Osterferien und konzentrierte sich damit auf die Karwoche und die Zeit danach. Bis zum 19. April bleibt der Brunnen geschmückt – insgesamt 18 Tage. Diese Strategie vermied den großen Andrang am ersten Ferienwochenende und verteilt die Besucherströme gleichmäßiger über die gesamte Osterzeit.
Statistisch betrachtet zeigt sich eine klare Präferenz für mittlere Besichtigungszeiträume, so die Daten der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz. Die durchschnittliche Dauer beträgt 15,4 Tage, wobei die Spanne von zehn Tagen in Königsfeld bis zu 21 Tagen bei den "Langschmückern" reicht. 21 Brunnen halten den Rekord mit drei vollen Wochen Schmückzeit, darunter absolute Highlights wie Bieberbach, Heiligenstadt-Marktplatz, Gößweinstein-Basilika, Egloffstein im malerischen Trubachtal, Pottenstein sowie Bärnfels, Geisfeld und Kühlenfels als idyllische Kleinode abseits der Hauptrouten.
Von A wie Affalterthal bis Z wie Zoggendorf
Wer auf der Suche nach den schönsten Osterbrunnen in Franken ist, findet in der Region eine beeindruckende Vielfalt. Neben den großen Publikumsmagneten lohnen sich auch Abstecher zu weniger bekannten Brunnen, die oft durch besonders kreative Gestaltung oder idyllische Lage überraschen. Die kunstvollen Verzierungen reichen von traditionellen Motiven bis hin zu modernen Interpretationen des Brauchtums.
Die räumliche Verteilung der Osterbrunnen zeigt die kulturelle Bedeutung für die gesamte Region. Von A wie Affalterthal bis Z wie Zoggendorf erstreckt sich das Netzwerk geschmückter Brunnen über Dutzende Gemeinden. Forchheim als größte Stadt der Region setzt mit vier verschiedenen Standorten ein deutliches Zeichen, während auch Ebermannstadt und Gößweinstein jeweils drei Brunnen präsentieren. Diese Vielfalt ermöglicht ausgedehnte Radtouren und Wanderungen von Brunnen zu Brunnen, wobei jede Station ihren eigenen Charakter und ihre individuelle Gestaltung zeigt.
Für Familien und Ausflügler bietet die Osterzeit in Franken 2026 weit mehr als nur die Brunnen. Viele Gemeinden organisieren Ostermärkte und Veranstaltungen rund um das Brauchtum, bei denen Kunsthandwerk, regionale Spezialitäten und traditionelle Musik das Erlebnis abrunden. Die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz empfiehlt, die Brunnenbesuche mit weiteren Aktivitäten zu kombinieren: Wanderungen durch das Frühlingserwachen der Region, Ausflüge zu den zahlreichen Burgen und Höhlen oder kulinarische Entdeckungen in den traditionellen Brauereigasthöfen.
Osterbrunnen in anderen fränkischen Regionen
Während die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz die 110 Brunnen in ihrem Einzugsbereich dokumentiert, erstreckt sich die Osterbrunnentradition über ganz Franken. In der benachbarten Fränkischen Toskana – dem Landkreis Bamberg – schmücken weitere 21 Gemeinden ihre Brunnen zur Osterzeit, wie die Tourist Information Fränkische Toskana berichtet. Die Präsentationszeiträume variieren auch hier: In Melkendorf beispielsweise begann die Schmückzeit bereits am 24. März und endet am 12. April 2026 – insgesamt 20 Tage. Besonders bemerkenswert ist der dortige Brunnen mit Hunderten von bemalten Eiern, darunter solche mit dem vollständigen Kreuzweg und Beschriftung der Stationen.
Auch im Nürnberger Land gehören Osterbrunnen fest zur Ostertradition. Nürnberger Land Tourismus dokumentiert 82 geschmückte Brunnen in der Region. Die Besichtigungszeiten orientieren sich dort in der Regel an der klassischen Zeitspanne vom Palmsonntag bis zum Weißen Sonntag (Sonntag nach Ostern). Besonders sehenswert sind laut Tourismusverband die Brunnen in Leinburg, Diepersdorf, Schönberg, Weigenhofen und Oberferrieden (alle im Landkreis Nürnberger Land), die durch besonders liebevoll bemalte Ostereier auffallen. Anders als in der Fränkischen Schweiz, wo viele Brunnen bis zu drei Wochen geschmückt bleiben, konzentrieren sich die meisten Gemeinden im Nürnberger Land auf die klassische Osterzeit von etwa zehn bis vierzehn Tagen.
Diese regionalen Unterschiede bei den Öffnungszeiten – also den Zeiträumen, in denen die Brunnen für Besucher zugänglich sind – spiegeln lokale Traditionen und praktische Überlegungen wider. Während touristische Zentren wie Bieberbach oder Heiligenstadt in der Fränkischen Schweiz von verlängerten Schmückzeiten profitieren, halten kleinere Gemeinden oft an der ursprünglichen, liturgisch geprägten Zeitspanne fest. Für Brunnenfreunde bedeutet dies eine erweiterte Saison: Wer mehrere Regionen besuchen möchte, kann zwischen Ende März und Mitte April eine beeindruckende Vielfalt an Osterbrunnen in ganz Franken erleben.
Alle 110 Osterbrunnen der Fränkischen Schweiz 2026 – alphabetische Übersicht
Die folgende Liste zeigt alle 110 Osterbrunnen im Einzugsbereich der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz mit ihren jeweiligen Besichtigungszeiträumen – also den genauen Daten, von wann bis wann die Brunnen geschmückt sind und besichtigt werden können – sowie der Dauer in Tagen. Die Angaben stammen von der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz und wurden für 2026 aktualisiert. Viele weitere kleinere Orte und Weiler pflegen die Tradition ebenfalls, ohne in der offiziellen Auflistung zu erscheinen.
- Affalterthal: 27.03. - 12.04.2026 (17 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Albertshof: 29.03. - 12.04.2026 (15 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Amlingstadt: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Aufseß: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Aufseß-Haag: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Bärnfels: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Benzendorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Betzenstein: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Bieberbach: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Birkenreuth: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Bösenbirkig: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Breitenlesau: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Bronn: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Burggrub: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Burggaillenreuth: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Dietersberg: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Dietzhof: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Dorfhaus: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Draisendorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Dürrbrunn: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Ebermannstadt-Bahnhof: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Ebermannstadt-Marktplatz: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Ebermannstadt-Rathaus: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Eggolsheim-Götzendorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Eggolsheim-Tiefenstürmig: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Egloffstein: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Engelhardsberg: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Ermreuth: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Forchheim-Bächlaquelle Paradeplatz: 27.03. - 12.04.2026 (17 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Forchheim-Brunnen in der Kaiserpfalz: 27.03. - 12.04.2026 (17 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Forchheim-Brunnen vor der Kaiserpfalz: 27.03. - 12.04.2026 (17 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Forchheim-Christopherusbrunnen: 27.03. - 12.04.2026 (17 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Freienfels: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Gasseldorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Geisfeld: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Geschwand: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Gößweinstein-Basilika: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Gößweinstein-Marktplatz: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Gößweinstein-Pezoldstraße: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Gräfenberg: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Großenohe: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Großengsee: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Gründleinsbach: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Guttenburg: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Haidhof: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Hannberg: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Heiligenstadt-Marktplatz: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Heiligenstadt-Oberleinleiter: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Hetzles: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Hiltpoltstein: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Hohenpölz: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Hüll: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Hundsboden: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Igensdorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Kirchehrenbach: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Kirchenbirkig: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Kleingesee: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Königsfeld: 27.03. - 05.04.2026 (10 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Kühlenfels: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Kunreuth: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Laibarös: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Leinburg: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Leutenbach: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Litzendorf: 29.03. - 11.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Lohndorf: 29.03. - 11.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Lützelsdorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Mittelehrenbach: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Mostviel: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Muggendorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Neudorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Niederfeldhof: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Oberfellendorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Obertrubach: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Pegnitz: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Plankenfels-Kirche: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Plankenfels-Ortsmitte: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Poppendorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Pottenstein: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Pretzfeld: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Pünzendorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Reckendorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Regenthal: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Reifenberg: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Rödlas: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Sachsendorf-Kapelle: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Sachsendorf-Ortsmitte: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Schlaifhausen: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Schönfeld-Kirche: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Schönfeld-Ortsmitte: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Schottenstein: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Siegritzberg: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Stadelhofen: 02.04. - 19.04.2026 (18 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Streitberg: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Strullendorf: 27.03. - 12.04.2026 (17 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Thuisbrunn: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Tiefenellern: 27.03. - 12.04.2026 (17 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Tiefenhöchstadt: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Tiefenpölz: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Trainmeusel: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Tüchersfeld: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Unterailsfeld: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Unterleinleiter: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Unterleiterbach: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Veilbronn: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Viereth: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Volsbach: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Waischenfeld: 30.03. - 19.04.2026 (21 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Weilersbach: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Weingarts: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Wiesenthau: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Wohlmannsgesees: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Wölm: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Zauppenberg: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
- Zoggendorf: 30.03. - 12.04.2026 (14 Tage) (auf Google Maps ansehen)
Hinweis: Die Angaben zu den Besichtigungszeiträumen basieren auf Informationen der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz und können sich kurzfristig ändern. Wir empfehlen, vor einem Besuch die aktuellen Zeiten auf der Website der jeweiligen Gemeinde oder bei der Tourismuszentrale zu überprüfen.
Praktische Tipps für Brunnentouren
Die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz stellt auf ihrer Website detaillierte Informationen zu allen Brunnenstandorten bereit, einschließlich Karten und Tourenvorschlägen. Besonders empfehlenswert sind die Wochentage für Besuche, da an den Wochenenden – insbesondere am Osterwochenende selbst – mit erhöhtem Besucheraufkommen zu rechnen ist. Viele Brunnen liegen in den historischen Ortskernen, wo ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind, allerdings kann es zu Stoßzeiten eng werden.
Fotografen sollten die frühen Morgenstunden oder die Abenddämmerung nutzen, wenn das weiche Licht die bunten Eier und Girlanden besonders eindrucksvoll zur Geltung bringt. Die Präsentationszeiträume – also die Wochen, in denen die Brunnen geschmückt sind – bieten zudem den Vorteil, dass die Dekoration wetterbedingt gelegentlich aufgefrischt wird. Gegen Ende der Schmückzeit können einzelne Elemente durch Wind und Wetter bereits etwas gelitten haben, weshalb ein Besuch in der ersten Woche oft die prächtigsten Anblicke garantiert.
Für Radfahrer und Wanderer empfiehlt die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz thematische Routen, die mehrere Brunnen miteinander verbinden. Besonders beliebt ist die "Drei-Brunnen-Tour" in Ebermannstadt, die alle drei Standorte der Stadt (Marktplatz, Bahnhof und Rathaus) innerhalb eines kurzen Spaziergangs erschließt. Auch die Verbindung zwischen Gößweinstein und Pottenstein bietet sich an, da beide Orte nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen und durch gut ausgebaute Radwege verbunden sind.
Der Egloffsteiner Kulturweg als Tipp für eine Osterbrunnen-Wanderung
Wer die Osterbrunnen-Tradition nicht nur besichtigen, sondern erwandern möchte, findet im Trubachtal eine besonders reizvolle Route: Der Tourismusverband Franken empfiehlt den Egloffsteiner Kulturweg Nr. 2, der auf rund 14 Kilometern Naturerlebnis mit gelebtem Brauchtum verbindet und durch eine der schönsten Landschaften der Fränkischen Schweiz führt. Die Rundtour startet am Wanderparkplatz in Egloffstein und führt zunächst entspannt entlang der Trubach, bevor es am historischen Wasserrad vorbei in ein ruhiges Seitental geht. Kleine Pfade, ein plätschernder Bach und der Wechsel der Talseite sorgen für Abwechslung, während die Felsen der Fränkischen Schweiz majestätisch über dem Tal thronen.
Über Affalterthal – wo ein festlich geschmückter Osterbrunnen zum ersten Halt einlädt – führt der Weg hinauf in den Wald. Oben angekommen, öffnet sich die Landschaft, und immer wieder ergeben sich weite Ausblicke über die typische Jurahochfläche. Das absolute Highlight wartet dann in Bieberbach: Der weltbekannte Rekord-Osterbrunnen mit über 11.000 handbemalten Eierschalen verwandelt den Dorfbrunnen in ein farbenfrohes Kunstwerk. Meterlange Girlanden, dicht an dicht geschmückt, zeugen von der Liebe zum Detail und dem Engagement der Dorfgemeinschaft. Der Rückweg führt vorbei am Balkenstein und hinüber zum Pfarrfelsen, wo sich ein weiter Blick ins Trubachtal öffnet, bevor es in Serpentinen wieder hinab nach Egloffstein geht.
Highlights der Wanderroute:
- Streckenlänge: ca. 14 Kilometer Rundtour
- Startpunkt: Wanderparkplatz Egloffstein
- Osterbrunnen unterwegs: Egloffstein, Affalterthal, Bieberbach (Weltrekord-Brunnen)
- Landschaftserlebnis: Trubachtal, Jurahochfläche, Waldpassagen, Felsformationen
- Besondere Aussichtspunkte: Balkenstein, Pfarrfelsen mit Blick ins Trubachtal
- Charakter: Abwechslungsreiche Mischung aus Talspaziergängen, Waldwegen und Höhenwanderung
- Beste Zeit: Palmsonntag bis drei Wochen nach Ostern (je nach Schmückzeiten der Gemeinden)
Weitere Informationen zur Osterbrunnen-Wanderung durch die Fränkische Schweiz sowie zahlreiche weitere Tourenvorschläge bietet der Tourismusverband Franken.