Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Katastrophenwarnung an zahlreiche Handys in der Stadt Erlangen sowie die Landkreise Erlangen-Höchstadt und Forchheim geschickt. Es gilt die Warnstufe "Gefahr" aufgrund extremer Schneemengen.

Für die Stadt Erlangen gilt laut dem Bundesamt "aufgrund der starken Schneefälle besteht erhebliche Schneebruchgefahr unter Bäumen". Man solle den Aufenthalt in den betroffenen Bereichen meiden, denn es bestehe "Gefahr für Leib und Leben". Am Nachmittag warnten bereits die Landratsämter und Stadtverwaltungen in mehreren fränkischen Regionen davor, aufgrund des Schnees in Parks und Wälder zu gehen

Katastrophenwarnungen für Erlangen und den Kreis Forchheim - gefährlicher Astbruch wegen Schnee droht

In den Landkreisen Erlangen-Höchstadt und Forchheim wiederum besteht eine Warnung wegen erheblicher "Einschränkungen im Straßenverkehr durch umgestürzte Bäume". Laut dem Bundesamt drohen im Gebiet des Landkreises Bäume und Äste aufgrund der Schneelast abzubrechen - teilweise müssten Straßen gesperrt werden. Die Warnung der Behörde ist deutlich: "Vorsicht bei der Durchquerung von Waldgebieten. Aufenthalt im Wald vermeiden."

Am Montag haben extreme Schneemengen große Teile Frankens fest im Griff - auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine dringende Warnung herausgegeben, die teilweise bis in den frühen Dienstagmorgen gilt.

Es kam in der gesamten Region zu zahlreichen Verkehrsunfällen, Schulen und der Tierpark in Nürnberg mussten geschlossen bleiben. In Nürnberg kam es zu massiven Beeinträchtigungen im Flugverkehr - bei manchen Passagieren machten sich Wut und Verzweiflung breit.