Eine neue Hitzewelle hat Deutschland ereicht - und die Temperaturen steigen kontinuierlich. "Es wird von Tag zu Tag etwas wärmer", sagt Meteorologin Jacqueline Kernn von der Wettervorhersage-Zentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Auch in Franken geht es heiß zu. In der Region herrscht am Samstag (11. Juli 2026) nahezu ungetrübter Sonnenschein. Die Höchsttemperaturen liegen in der Region bei rund 26 Grad - damit bleibt es etwas gemäßigter als im Rest Bayerns, wo entlang der Donau laut DWD bis zu 33 Grad möglich sind. Regen ist sehr unwahrscheinlich.

Da die Luft relativ trocken ist, ist die Wärmebelastung nicht ganz so hoch wie während der Hitzewelle im Juni – "neue Hitzerekorde sind nicht zu erwarten", so der DWD. Dennoch bleiben die Temperaturen hoch. Der Deutsche Wetterdienst erwartet für Nordbayern in den kommenden Tagen anhaltend sonniges und zunehmend heißes Wetter. Ein stabiles Hochdruckgebiet sorgt von Samstag bis mindestens Dienstag für freundliche Bedingungen, wobei die Temperaturen zum Wochenbeginn vielerorts die 35-Grad-Marke erreichen oder überschreiten.

Samstag: Viel Sonne, angenehme Sommerwärme

Der Samstag präsentiert sich mit reichlich Sonnenschein. Im Tagesverlauf bilden sich vereinzelt lockere Quellwolken, ohne dass damit nennenswerte Störungen verbunden sind.


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Bamberger Stadionbad (Foto). In Franken herrschen auch in den kommenden Tagen hohe Temperaturen.
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Die Höchsttemperaturen bewegen sich zwischen 26 Grad im Raum Hof und 33 Grad am Untermain. In den Kammlagen werden rund 24 Grad erreicht, auf dem Großen Arber etwa 20 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost und frischt bisweilen etwas auf.

In der Nacht zum Sonntag bleibt es gering bewölkt bis klar. Die Temperaturen sinken auf Frühwerte zwischen 9 und 16 Grad.

Sonntag: Erneut sonnig, Temperaturen weiter hoch

Auch der Sonntag verläuft in Franken überwiegend sonnig. Vor allem über den Mittelgebirgen entstehen im Tagesverlauf einige Quellwolken.

Die Höchstwerte liegen zwischen 27 Grad im Fichtelgebirge und 34 Grad westlich des Spessarts. In den Kammlagen werden 26 Grad erwartet, auf dem Großen Arber 20 Grad. Der Wind bleibt schwach bis mäßig und kommt weiterhin aus nordöstlicher Richtung.

Die Nacht zum Montag verläuft überwiegend gering bewölkt. Die Temperaturen gehen auf 11 bis 17 Grad zurück.

Montag: Höhepunkt der Hitzewelle mit bis zu 36 Grad

Am Montag setzt sich das sonnige Wetter in Nordbayern fort, und die Temperaturen erreichen ihren vorläufigen Höhepunkt. Die Höchstwerte liegen verbreitet zwischen 32 und 36 Grad.

Lediglich zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge bleibt es mit knapp unter 30 Grad etwas moderater. In den Kammlagen werden bis zu 28 Grad gemessen, auf dem Großen Arber 23 Grad. Der Wind weht weiterhin schwach bis mäßig aus Nordost.

In der Nacht zum Dienstag ziehen von Südwesten her hohe Wolkenfelder auf. Die Abkühlung fällt geringer aus als in den Nächten zuvor: Westlich des Spessarts sinken die Temperaturen teils nicht unter 22 Grad, im übrigen Bayern liegen die Tiefstwerte zwischen 15 und 20 Grad.

Dienstag: Weiterhin heiß, erste Gewittergefahr in den Bergen

Am Dienstag scheint trotz einiger Wolkenfelder häufig die Sonne. Am Nachmittag nehmen die Wolken über den Bergen zu, und vereinzelte Schauer oder Gewitter sind dort nicht ausgeschlossen.

Die Höchstwerte bleiben auf hohem Niveau und liegen zwischen 28 und 33 Grad; im Raum Aschaffenburg werden bis zu 35 Grad erwartet. In den Kammlagen werden rund 27 Grad erreicht, auf dem Großen Arber 22 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig, vorwiegend aus Nordost.

Die Nacht zum Mittwoch verläuft unterschiedlich bewölkt, jedoch trocken. Die Minima liegen zwischen 14 und 18 Grad; an der Grenze zu Südhessen bleibt es stellenweise bei nicht unter 20 Grad.

Waldbrandgefahr in Franken besonders hoch – Luftbeobachtung angeordnet

Die anhaltende Trockenheit macht die Lage in Franken besonders ernst: Der DWD prognostiziert für Franken, die Oberpfalz und Niederbayern am Wochenende eine deutlich erhöhte, insgesamt hohe Waldbrandgefahr. Bei einem Großbrand in Nürnberg standen am Freitagabend (10. Juli 2026) 3000 Quadratmeter Wald in Flammen. 

Die Bezirksregierungen haben für Samstag und Sonntag sowie teilweise auch für Montag Luftbeobachtungen angeordnet. Schon kleinste Zündquellen können Brände auslösen - wer die Natur genießt, sollte im und um den Wald besondere Vorsicht walten lassen.

Hinzu kommt: Da die Sonne vielerorts den ganzen Tag von einem wolkenlosen Himmel strahlt, ist der UV-Index hoch bis sehr hoch. Bei längeren Aufenthalten im Freien ist Sonnenschutz unbedingt empfohlen.

Ende der Hitzewelle noch offen

Noch ist unklar, wie lange die Hitzewelle andauern wird. Wettermodelle deuten laut DWD zum Ende der kommenden Woche auf zunehmenden Tiefdruckeinfluss hin. Die Luft würde dann feuchter und schwüler, das Potenzial für kräftige Gewitter nähme zu.

Gleichzeitig zeichne sich ein allmählicher Temperaturrückgang ab - eine Abkühlung, auf die viele Franken nach den heißen Tagen sehnsüchtig warten dürften.

Bis es so weit ist, hilft womöglich eine Erfrischung im kühlen Nass. Franken hat mehr als 100 Sommerbäder zu bieten. Diese 10 Freibäder sind bei den inFranken.de-Lesern besonders beliebt. Wer auf Chlor verzichten will, findet in Franken auch zahlreiche schöne Naturbäder

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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