Bei Hitze suchen viele Menschen Abkühlung in Gewässern. Gleichzeitig steigt jedoch die Zahl der Badeunfälle deutlich an, wie die Polizei Mittelfranken mitteilt. Demnach seien alleine im Juni in Deutschland rund 100 Menschen ertrunken. Eine Gruppe ist besonders häufig von Badeunfällen betroffen.
Die Behörden weisen darauf hin, dass vermeintlich harmlose Situationen schnell gefährlich werden könnten. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit könne ausreichen, um in eine lebensbedrohliche Lage zu geraten, wie es in der Mitteilung heißt.
Polizei gibt wichtige Baderegeln heraus
Um Unfälle zu vermeiden, empfiehlt die Polizei mehrere grundlegende Verhaltensregeln. So solle man ausschließlich an sicheren und möglichst bewachten Badestellen ins Wasser gehen. Insbesondere Strömungen in Flüssen würden häufig unterschätzt und könnten selbst erfahrene Schwimmer in Schwierigkeiten bringen. Zudem wird davon abgeraten, unter Alkohol- oder Drogeneinfluss schwimmen zu gehen. Auch der plötzliche Sprung in kaltes Wasser könne einen sogenannten Kälteschock auslösen. Stattdessen solle man sich langsam an die Temperatur gewöhnen.
Kinder sollten grundsätzlich nie unbeaufsichtigt sein und stets in unmittelbarer Nähe von Erwachsenen bleiben. Darüber hinaus wird empfohlen, die eigenen Kräfte realistisch einzuschätzen und nicht alleine ins Wasser zu gehen.
Im Ernstfall sei schnelles Handeln entscheidend. Die Polizei betont, dass bei Badeunfällen umgehend der Notruf 112 gewählt werden müsse. Jede Verzögerung könne schwerwiegende Folgen haben, wie es in der Mitteilung heißt.