Am Donnerstagabend (8. Januar 2026) erwarten uns in Franken laut Meteorologen Stefan "Wetterochs" Ochs stärkere Schneefälle. In der Nacht wechselt der Schnee in Regen über, der vorübergehend gefrieren kann. Am Freitagmorgen (9. Januar 2026) schwanken die Temperaturen ortsbedingt zwischen +5 und 0 Grad.
Anschließend ist die Entwicklung bis Sonntag (11. Januar 2026) etwas unsicher, weil die Intensität eines sich anbahnenden Tiefs nicht genau genug vorhergesagt werden kann. Der Wetterochs geht davon aus, dass es wieder weniger Niederschlag geben wird.
"Bitterkalt": Temperaturen sinken deutlich in Franken
Tagsüber liegt das Tief am Freitag (9. Januar 2026) über Nordrhein-Westfalen. Um das Tief herum bildet sich ein spiralförmiges Niederschlagsband, das uns nach einer Niederschlagspause nachmittags von Nordwesten her erfasst. Diese Niederschläge halten lange an und gehen in der Nacht zum Samstag (10. Januar 2026) sukzessive bis in tiefere Lagen in Schnee über. "Dabei sinkt die 0-Grad-Grenze langsam von 800 auf 400 Meter. Demnach würde der Schnee in tiefen Lagen also nicht richtig liegen bleiben", erklärt der Meteorologe.
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Am Samstag wird es in Franken bedeckt, mit länger anhaltenden, aber nur wenig ergiebigen Schneefällen. Dabei sinken die Temperaturen im Tagesverlauf auf -5 Grad. "Bitterkalt wird es am Sonntag mit Höchsttemperaturen von nur -7 Grad. Dafür aber auch zeitweise sonnig und windschwach", so Ochs. Am Montag (12. Januar 2026) beginnt vor allem in höheren Luftschichten eine Milderung und es schneit zeitweise.
Mit Blick auf ganz Bayern sollen sich die Temperaturen laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) am Donnerstag (8. Januar 2026) zwischen minus 4 und 2 Grad stabilisieren. Zunächst zieht der Schneefall weiter nach Osten und zu den Alpen ab, verbreitet herrscht Glätte, in einigen Gebieten bleibt es tagsüber leicht frostig.
Blick auf ganz Bayern: Gefrierender Regen sorgt für schwierige Straßenbedingungen
Am Abend erreichen aus Südwesten neue Niederschläge den Freistaat. Der Schnee verwandelt sich in der Nacht zu Freitag vielerorts in Regen oder gefrierenden Regen. Dadurch drohen gemäß DWD erneut Glatteis und schwierige Straßenbedingungen, örtlich auch mit Unwettergefahr.
Die Tiefstwerte liegen der Vorhersage zufolge in der Nacht zu Freitag zwischen 5 Grad am Bodensee und im Spessart und minus 3 Grad im Fichtelgebirge sowie in der niederbayerischen Donauregion. In den östlichen Mittelgebirgen und im Bayerischen Wald kann es nochmals mäßigen Frost geben. Gebietsweise fällt weiterer Schnee, besonders in höheren Lagen, bevor sich die Temperaturen im Tagesverlauf in ganz Bayern im einstelligen Plusbereich bewegen. Zum Wochenende erwartet der DWD erneut Frost.