Wie wird das Wetter in Franken? Nachdem sich Donnerstag (22. Januar 2026) völlig unerwartet Hochnebelfelder gebildet hätten, befinde sich viel Feinstaub in der Luft, erklärt der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs ("Wetterochs"). Dieser liefere die notwendigen Kondensationskeime zur Bildung von Nebeltröpfchen.

Laut Ochs dürften am Samstag (24. Januar 2026) einige mittelhohe und hohe Wolkenfelder durchziehen dürften. Unsicher sei, wie stark sich der zähe Hochnebel darunter zurückziehen werde. Die aktuellen Wettermodelle lägen  daneben, vermutlich, weil die schlechte Luftqualität nicht richtig einberechnet werde, so der Experte. Zeigt sich die Sonne, würden die Temperaturen leicht über den Gefrierpunkt steigen. Bleibt sie aus, halte sich der Frost durchgehend. Niederschlag ist keiner in Sicht, es bleibt trocken. Der Wind wehe schwach aus Südost. Mit Niederschlägen rechnet der Meteorologe nicht.

Für den Sonntag (25. Januar) prognostiziert Ochs die Bildung eines kleinen Tiefs über Südostbayern, das in Richtung Thüringen ziehe. Zwischen Sonntagnachmittag und Montagabend (26. Januar) könne es deshalb zeitweise und regional begrenzt schneien. Wie viel Schnee tatsächlich fallen werde, sei völlig offen. Die Spannbreite reiche von "fast gar nichts" bis "20 cm Neuschnee", erklärt der Wetterexperte. Es bleibe dabei frostig, bei sehr schwachen, wechselnden Winden.


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Wetterochs: Ab Montag Schnee in Franken - "eventuell sogar ergiebig"

Im weiteren Verlauf der nächsten Woche blieben laut Ochs die Atlantik-Tiefs auf einer südlichen Bahn. In der Höhe werde es zwar milder, doch die schwachen Winde würden die bodennahe Kaltluft nur langsam ausräumen. Tagsüber könnten die Temperaturen leicht ins Plus gehen, nachts herrsche jedoch weiter Frost. Bildet sich eine dickere Schneedecke, bleibe sie unter diesen Bedingungen länger liegen, erklärt Ochs. Schnell verschwindee der Schnee dann nicht.

Eine Besonderheit stellt laut dem Experten die Prognose des GFS-Wettermodells dar, das mit 15 Zentimetern Neuschnee am Sonntag und anschließendem leichtem Tauwetter am Montag überrascht. Allerdings stuft er diese Variante als sehr unwahrscheinlich ein. Für die Zeit danach erwartet Ochs eine allmähliche Milderung der Wetterlage. Auch laut den Deutschen Wetterdienst (DWD) könnte es am Samstag es in den Mittelgebirgen weiß werden, zum Wochenstart dann im Südosten. Am Samstag fallen Niederschläge vor allem im Westen und greifen im Tagesverlauf bis in die mittleren Landesteile über. "In den zentralen Mittelgebirgen ist dann eine weiße Überraschung möglich", so der DWD-Meteorologe Markus Eifried.

Dort, wo im Westen Regen fällt, könnte stellenweise Glätte ein Thema werden. Insgesamt gebe es aber noch einige Unsicherheiten. "Am freundlichsten bleibt es südlich der Donau, während die gesamte Nordhälfte den ganzen Tag unter tiefen Wolken verbleiben wird", sagte der DWD vorher. In der Nacht zum Sonntag, der eher grau bleibe, könne es in der Nordhälfte gelegentlich geringen Schneefall geben. "In der Nacht zum Montag zieht von Südosten ein neues Niederschlagsgebiet auf, das einige Zentimeter Schnee bringen wird. So wird der Montag dort vielerorts mit einer dünnen weißen Pracht starten", sagte Eifried. "Für Montag und Dienstag deuten die Wettermodelle weitere geringe oder leichte Schneefälle an, die dann auch die Ost- und die Nordhälfte erreichen werden." dkr/ami/mit dpa

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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