Das Winterwetter verursacht in Franken ebenfalls Probleme im öffentlichen Dienst. In Bamberg, Nürnberg und Würzburg sowie den Kreisen Erlangen-Höchstadt, Forchheim, Kitzingen, Lichtenfels und Miltenberg fällt am Montag (26. Januar 2026) die Müllabfuhr aus, wie die Stadt und die Landratsämter mitteilten.

An vielen Schulen fällt der Präsenzunterricht aus, in mehrere Städten ist der Busverkehr eingestellt. Frankenweit kam es aufgrund der Witterungsverhältnisse zu vielen Unfällen mit Verletzten.

Keine Müllabfuhr in Teilen Frankens - hier sollen Bürger die Tonnen stehen lassen

Der Ausfall der Müllabfuhr im Bamberger Stadtgebiet betrifft alle Bereiche: Restmülltonnen, Biotonnen, Papiertonnen sowie Sperrmüll- und Christbaumabfuhr. es wird darum gebeten, Restmüll- und Papiertonnen nach Möglichkeit zunächst stehen zu lassen. Es werde versucht, die ausgefallenen Touren nachzuholen, so die Stadt. Eine Garantie dafür gebe es aber nicht. Die Abfuhr der Bioabfälle entfalle in dieser Woche ersatzlos.


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Der Landkreis Bamberg hat mittlerweile einen Zeitplan für die verschobene Müllabholung veröffentlicht. "Die Entsorger haben - vorbehaltlich keiner weiteren gravierenden Schneefälle – geplant, dass sich die Abfuhren jeweils um einen Tag verschieben", schreibt das Landratsamt in einer Mitteilung an Presse und Bürger. Auf die Folgetage terminierte Sperrmüllabholungen seinen nicht betroffen, ansonsten gilt:

  • Montag, 26. Januar 2026 verschoben auf Dienstag, 27. Januar 2026
  • Dienstag, 27. Januar 2026 verschoben auf Mittwoch, 28. Januar 2026
  • Mittwoch, 28. Januar 2026 verschoben auf Donnerstag, 29. Januar 2026
  • Donnerstag, 29. Januar 2026 verschoben auf Freitag, 30. Januar 2026
  • Freitag, 30. Januar 2026 verschoben auf Samstag, 31. Januar 2026

Für den Kreis Erlangen-Höchstadt war laut Landratsamt zunächst unklar, ob und in welchem Umfang die ausfallenden Leerungen nachgeholt werden. Auch in der Stadt Erlangen ging bei der Müllabfuhr nichts mehr. "Da die Müllfahrzeuge nicht überall durchkommen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebs für Stadtgrün, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung zum Großteil im Winterdienst-Einsatz sind, ist die komplette Abfallentsorgung am Montag ausgefallen", teilte das Rathaus mit. Über das weitere Vorgehen wolle man noch informieren.

Die Deponie Gosberg in der Nähe von Forchheim bleibt geschlossen. "Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Abfalltonnen weiterhin zur Abholung bereitzustellen", hieß es aus Forchheim. Am besten ab 6 Uhr sollten die Tonnen in den nächsten Tagen bereitstehen, "da es aufgrund einer geänderten Tourenführung vorkommen kann, dass die Müllfahrzeuge in einzelnen Orten früher als gewohnt eintreffen". Sobald es die Wetterbedingungen erlauben, würden die Tonnen geleert. 

Steigung macht Müllabfuhr zu schaffen

Der Kreis Kitzingen plant, die Müllabholung, sobald es die Straßenverhältnisse zulassen, jeweils einen Werktag später nachzuholen. Die Bürger werden deshalb dazu aufgerufen, ihre Mülltonne an der Straße stehen zu lassen, wenn diese nicht geleert wurde. Davon betroffen sind die Einwohner der Gemeinden Albertshofen, Biebelried, Buchbrunn, Dettelbach, Mainstockeim, Nordheim am Main, Schwarzach am Main, Sommerach und Kitzingen. Auch das Kompostwerk im Klosterforst sowie der Wertstoffhof in Kitzingen bleiben am Montag geschlossen. 

Auch in Lichtenfels sollen die Bürger zu den gewohnten Abfuhrzeiten ab 6 Uhr ihre Mülltonnen bereitstellen. Die Abholung erfolge dann je nach Witterung am selben Tag oder an den folgenden Tagen, hieß es.

Im Kreis Kulmbach fällt am Montag die Müllabholung in der Stadt Kulmbach, Kupferberg, Schallerhof und Schmölz aus - die Leerung der Restmülltonnen sei abgebrochen worden. Die Tour wird laut dem Landratsamt am Samstag nachgeholt, der der Rest der Woche dürfte demnach planmäßig ablaufen. Zusätzlich angefallener Müll dürfe ausnahmsweise neben den Tonnen abgestellt werden und würde dennoch mitgenommen, heißt es. "Das Abfuhrpersonal arbeitet am Rande der Belastbarkeit, kann jedoch natürlich kein Risiko für Personen oder Fahrzeuge eingehen", teilte der Landkreis mit.

Laut Angaben des Landratsamtes Miltenberg kann die Müllabfuhr vor allem an Steigungen nur geräumte und gestreute Straßen befahren. Um die Müllabfuhr diese Woche zu gewährleisten, werde die Abfuhr jeweils um einen Tag verschoben.

Im Kreis Aschaffenburg sollen die Müll-Touren ebenfalls später nachgeholt werden. Wann genau, will die Verwaltung zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Betroffen sind folgende Gemeinden:

  • Restmüll: Mömbris, Goldbach mit Unterafferbach, Glattbach, Waldaschaff und Weibersbrunn
  • Biomüll: Mömbris, Hösbach mit den Ortsteilen Winzenhohl, Schmerlenbach, Hösbach-Bahnhof, Rottenberg, Feldkahl und Wenighösbach sowie Johannesberg mit den Ortsteilen Breunsberg, Sternberg, Rückersbach, Steinbach und Oberafferbach
  • Papiermüll: Mömbris, Großostheim mit dem Ortsteil Wenigumstadt
  • Gelber Sack: Stockstadt am Main
  • Stationäre Schadstoffsammlung: Mömbris

In den Haßbergen sind die Müllabfuhren in den Gemeinden Rauhenebrach, Ermershausen und Maroldsweisach betroffen - dort können Restmüll und Altpapier nicht abgeholt werden. Wann genau dies nachgeholt wird, steht bislang noch nicht fest.

Weitere Details in "Abfall-App"

Aus Nürnberg hieß es, die ausfallende Leerung des Rest- und Biomülls solle in den kommenden Tagen nach Möglichkeit nachgeholt werden. Gelingt dies im Einzelfall nicht, sollen Bürger den zusätzlich angefallenen Müll in gut verschlossenen Müllsäcken neben ihre regulären Abfallbehälter stellen. Die Biomüllabfuhr werde in den nächsten zwei Wochen nur eingeschränkt stattfinden. 

In Würzburg sollen die Müllwerker nach Angaben der Stadt ihre Arbeit im Tagesverlauf oder morgen wieder aufnehmen. Details würden über die "Abfall-App" und auf der Homepage der Stadt veröffentlicht, hieß es.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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