In der Nacht zum 1. Mai war die Unterfränkische Polizei wieder verstärkt im Einsatz. Mit Blick auf die vergangenen Jahre rechneten die Beamten mit vermehrten Einsätzen. An alle Feiernden richtet die Polizei ein paar Bitten.

Wo verläuft die Grenze zwischen einem harmlosen Streich und einer ernstzunehmenden Straftat? "Bei harmlosen Streichen, die traditionell im gewissen Rahmen zur Freinacht dazugehören, drückt die Polizei auch mal ein Auge zu", erklärt das Polizeipräsidium Unterfranken. Sachbeschädigungen seien aber grundsätzlich strafbare Handlungen.

Maibaum fällen: Polizei warnt vor lebensgefährlichen "Streichen"

Speziell das Umsägen von bereits aufgestellten Maibäumen stelle eine "unkalkulierbare Gefahr" dar. Unkontrolliert umfallende Bäume seien besonders in Wohngebieten lebensgefährlich - auch für Unbeteiligte - und können nicht nur an Gebäuden erhebliche Schäden anrichten.

Auch für Verkehrsteilnehmer ist am 1. Mai erhöhte Vorsicht geboten: Gerade im ländlichen Bereich sind besonders auf Ortsverbindungsstraßen häufig Wandergruppen mit Bollerwagen sowie
Fahrradfahrer unterwegs. Sowohl Autofahrer als auch Fußgänger sollten sich deshalb trotz Feierlaune rücksichtsvoll und umsichtig verhalten, um Unfälle zu vermeiden.

"Absolut tabu ist natürlich, Fahrzeuge unter Alkoholeinfluss zu führen!", betont die Polizei in ihren Verhaltenstipps. Das Präsidium macht aber auch deutlich: "Bei erheblichen Sicherheitsstörungen wird die Polizei konsequent und mit erhöhter Präsenz einschreiten."

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